KUGEL-PREISE : Die teuerste kostet 2,20 Euro

HÄAGEN-DAZS

Entgegen der weit verbreiteten Annahme, Häagen-Dazs komme aus Dänemark oder Schweden, ist das Eis eine amerikanische Erfindung. 1961 gründete Reuben Mattus das Unternehmen, der Name sollte Erinnerungen an das alte Europa wecken. Seit 2001 gehört Häagen-Dazs zu General Mills, einem der größten Lebensmittelkonzerne aus den USA.

BEN & JERRY’S

In einer umgebauten Tankstelle eröffneten die ehemaligen Hippies Ben Cohen und Jerry Greenfield 1978 ihren ersten Eisladen, mit 12 000 Dollar Startkapital. Von Burlington im US-Bundesstaat Vermont entwickelte sich Ben & Jerry’s zum globalen Eis-Imperium. Im Jahr 2000 kaufte der britisch-niederländische Konsumgüterkonzern Unilever das Unternehmen für 326 Millionen Dollar.

EIS HENNIG

Bis heute wird das Eis hier gestrichen, Kugeln sind die Ausnahme. In Steglitz eröffnete Franz Hennig 1930 die erste Eisdiele, später expandierte er bis nach Ostpreußen. Im Krieg ging alles verloren; als Hennig 1949 aus russischer Gefangenschaft zurückkehrte, begann er von vorn. Zehn Eis-Hennig-Filialen gibt es heute, sieben davon werden noch von der Familie selbst betrieben.

BANDY BROOKS

Klingt nur wie ein amerikanischer Klassiker, ist aber tatsächlich die wohl jüngste Eismarke Berlins. Erst Mitte April hatte der Holländer Theo Vermeulen die beiden Berliner Filialen der belgisch-niederländischen Franchise- Kette Australian Homemade übernommen, eine davon direkt am Bahnhof Friedrichstraße, und führt sie nun unter neuem Namen weiter. ov/pet

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