Lieferdienst für Lebensmittel : Hello Fresh will im Herbst an die Börse

Hello Fresh bringt die Zutaten für Rezepte nach Hause. Im Herbst will die Rocket-Internet-Firma der Börse eine überzeugende Story liefern.

"HelloFresh". Die Rocket-Internet-Firma liefert Essenskistes ins Büro oder nach Hause.
"HelloFresh". Die Rocket-Internet-Firma liefert Essenskistes ins Büro oder nach Hause.Foto: Thilo Rückeis

Die Internet-Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet will den Lebensmittel-Lieferdienst HelloFresh Insidern zufolge im Herbst an die Börse bringen. HelloFresh habe die US-Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs mit den Vorbereitungen für die Aktienemission beauftragt, sagten zwei mit den Plänen vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Rocket Internet hatte im Februar weitere 100 Millionen Euro in HelloFresh gesteckt und seine Beteiligung damit auf einen Mehrheitsanteil von 52 Prozent erhöht. Insgesamt wurde das Unternehmen damals mit 624 Millionen Euro bewertet. Im Zuge des Börsengangs könnte die Bewertung auf rund eine Milliarde Euro steigen.

Morgan Stanley und Goldman Sachs wollten sich dazu nicht äußern, Rocket war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Auch der Lieferdienst Delivery Hero ("Lieferheld") aus dem Portfolio von Rocket Internet gilt als Börsenkandidat. Wer von beiden den Sprung als erster schafft, ist offen. Während Delivery Hero fertige Gerichte aus Restaurants an die Haustür liefert, stellt HelloFresh die Zutaten für Rezepte bereit. rtr

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