Wirtschaft : Mehr Beschäftigte in der Region Berliner Arbeitsmarkt bleibt aber Schlusslicht

Berlin - Von 2005 bis 2010 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in der Region Berlin-Brandenburg auf rund 1,86 Millionen gestiegen. Diese Zahl gab die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg (UVB) am Dienstag bekannt. Mit einem Plus von knapp neun Prozent liegt die Region damit über dem bundesweiten Durchschnitt von fünf Prozent. Die Krise der vergangenen Jahre hatte nicht den befürchteten massiven Arbeitsplatzabbau zur Folge: An der Stammbelegschaft sei in den Unternehmen weitgehend festgehalten worden, bilanziert der UVB. Trotz der positiven Zahlen bleibt Berlin mit einer Arbeitslosenquote von knapp 14 Prozent Schlusslicht im Ländervergleich. Wolle die Region bei der Arbeitslosenquote den Bundesdurchschnitt erreichen, so Berechnungen der Unternehmerverbände, müssten rund 144 000 Arbeitslose eine Stelle bekommen – das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Potsdam. lgi

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