Mythos Wachstum : Die Grenzüberschreitung

Vor fast 40 Jahren sah der "Club of Rome" das Ende des Wachstums voraus. Nun erfüllt sich die Prognose – und die alte Debatte beginnt von vorn.

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2010: bald geht nichts mehr. Die Welt steckt im Stau.
2010: bald geht nichts mehr. Die Welt steckt im Stau.Foto: ZB

Susanne Henkel ist mit Leib und Seele Unternehmerin. Seit mehr als sechs Jahrzehnten produziert ihr Betrieb im schwäbischen Forchtenberg Möbel aus Stahl und beschichtet Metallteile für den Maschinenbau. Die 56-Jährige studierte Juristin führt das Unternehmen in der dritten Generation und kann überzeugend schildern, wie sie Mitarbeiter motiviert oder Kunden bei der Stange hält. Doch dann sagt die Unternehmerin Henkel auch Sätze wie diesen: „Wenn wir wollen, dass die künftige Welt noch lebenswert ist, dann müssen wir jetzt handeln.“ Und darum hat sie ihr Unternehmen radikal umgebaut. Weniger Strom und Gas, weniger Material, weniger Verschleiß – akribisch trimmt sie die Produktion auf höhere Effizienz und langlebigere Produkte. Chemikalien werden nur im Kreislauf geführt und ihre Ingenieure entwickeln Werkstoffe, mit denen die Produkte immer haltbarer werden. Sogar ihre Kunden fordert Henkel auf, für verschlissene Möbel aus der Henkel-Herstellung keine neuen zu kaufen, sondern sie wieder aufarbeiten zu lassen – „die beste Kundenbindung, die man sich vorstellen kann“.

Das Ergebnis ist ein höchst ungewöhnliches Geschäftsmodell: Die „Richard Henkel GmbH“ wächst nicht mehr. Und sie muss das auch gar nicht. „Wir produzieren besser und haltbarer, das reicht“, sagt die Chefin, und der Erfolg gibt ihr recht. Um 20 Prozent ging der Absatz im vergangenen Krisenjahr zurück, trotzdem verlor kein Mitarbeiter seinen Job und es blieb ein guter Gewinn. Denn gleichzeitig verdoppelte sich der Umsatz mit der Aufarbeitung der alten Henkel-Produkte. „Bei uns wachsen die Qualität und damit die Wertschöpfung, aber nicht Produktion und Rohstoffverbrauch“, erklärt die energische Unternehmerin.

Damit steht sie an der vordersten Front der vermutlich schwersten Herausforderung, die viele Wohlstandsländer in den nächsten Jahrzehnten erschüttern wird: das anstehende Ende der Wachstumswirtschaft. Seit mehr als zwei Jahrhunderten, unterbrochen nur durch Kriege und Krisen, folgten alle kapitalistisch verfassten Gesellschaften dem gleichen Ziel: mehr Produktion und mehr Konsum. Allein in den vergangenen 60 Jahren hat sich so die globale Warenproduktion mehr als verfünffacht, der Ölverbrauch stieg gar um das Achtfache. Das Prinzip der steten Mehrung habe „nachgerade religiösen Charakter“ angenommen, konstatierte der Kulturwissenschaftler Harald Wälzer. Eindrucksvoll bestätigte das zuletzt Angela Merkel, als sie voller Inbrunst verkündete: „Ohne Wachstum keine Investitionen, ohne Wachstum keine Arbeitsplätze, ohne Wachstum keine Gelder für die Bildung, ohne Wachstum keine Hilfe für die Schwachen.“

Doch nun wird jeden Tag deutlicher, dass diese simple Logik keine Zukunft hat. Nicht nur, dass die Nutzung der Atmosphäre als Abgasdeponie einen Klimawandel heraufbeschwört, der Milliarden Menschen mit Vertreibung bedroht. Zugleich werden mit dem Aufstieg der Schwellenländer viele Rohstoffe knapp und es offenbart sich eine völlig unhaltbare Lage: Ein Fünftel der Menschheit verbraucht vier Fünftel aller Ressourcen. Das kann so nicht bleiben. Entweder die Privilegierten werden freiwillig ihren Verbrauch mindern oder Krieg und Gewalt werden dies erzwingen. Gleichzeitig hat das Platzen der Kreditblase die meisten reichen Länder in eine tiefe Rezession gestürzt, und niemand weiß, ob es einen anhaltenden „Aufschwung“ danach überhaupt noch geben wird.

Quer durch die Wohlstandszone ist darum eine Debatte ausgebrochen, ob im Großen zu erreichen ist, was Unternehmer wie Susanne Henkel im Kleinen schon geschafft haben: eine Wirtschaft ohne Wachstum bei abnehmendem Ressourcenverbrauch. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy etwa sprach beim Weltwirtschaftsforum in Davos vom „Eintritt in eine Ära des Mangels“. Darum gelte es ein „neues Modell“ zu entwickeln, das nicht auf Verschwendung beruhe. In Großbritannien legte eine Regierungskommission eine umfassende Studie über einen möglichen „Wohlstand ohne Wachstum“ vor. In den USA wandten sich Wissenschaftler rund um das renommierte Worldwatch Institute frontal gegen den Irrglauben, der technische Fortschritt werde das Ressourcenproblem lösen. Der Kern der Krise sei vielmehr der „exzessive Konsum“, heißt es in dem Worldwatch-Bericht. „Wenn wir den Zusammenbruch der Zivilisation verhindern wollen, brauchen wir eine Umwälzung der kulturellen Muster des Konsumismus“, forderte der Leitautor Erik Assadourian.

Und auch in Deutschland hat das große Nachdenken begonnen. So warnt neuerdings Meinhard Miegel, der langjährige Berater des CDU-Politikers Kurt Biedenkopf, vor dem „Wachstumswahn“, der nur noch „zerstörend“ wirke, und mahnt die Entwicklung eines „neuen Lebensstils“ an. Ganz ähnlich forderte jüngst SPD-Fraktionschef Walter Steinmeier „eine neue Qualität der wirtschaftlichen Entwicklung“, die „Lebensqualität“ und „soziale Teilhabe“ wachsen lasse. Und ausgerechnet zur Vereidigung der zweiten Regierung Merkel, die sich der „Wachstumsbeschleunigung“ verschrieben hat, forderte der zurückgetretene Bundespräsident Horst Köhler, man müsse künftig „mit weniger Verbrauch zufrieden sein“. Nun haben SPD und Grüne sogar beschlossen, im Bundestag eine Enquetekommission einzurichten, die Vorschläge für den Übergang zur Post-Wachstumsgesellschaft entwickeln soll.

All das klingt revolutionär – und ist doch gar nicht neu. Genau die gleichen Fragen bewegten auch schon in den 70erJahren des vergangenen Jahrhunderts die westlichen Gesellschaften. Den Anstoß dazu gab im Jahr 1972 eine bis dahin völlig unbekannte Vereinigung namens „Club of Rome“. Dahinter verbarg sich zunächst nur ein Debattenzirkel, den der italienische Industrielle Aurelio Peccei ins Leben gerufen hatte. Peccei, der damals 60 Jahre alte Chef des Olivetti-Konzerns, hatte bereits in seinem 1969 erschienenen Buch über den „Abgrund vor uns“ über den engen Zusammenhang von Wirtschaftssystem und Umweltzerstörung geschrieben. Um das Thema in die Weltpolitik zu tragen, scharte er einen Kreis von 100 führenden Denkern aus allen Kontinenten um sich, der sich alsbald als „Club of Rome“ etablierte. Aber erst ein junger amerikanischer Überflieger namens Dennis Meadows verhalf Pecceis Ideen zur Zündung. Der damals gerade 28 Jahre alte Ökonom und Professor des Massachusetts Institute of Technologie (MIT) übernahm den Auftrag, mit einem 16-köpfigen Team eine computergestützte Weltprognose für den Club zu entwickeln. Es wurde die Aufgabe seines Lebens. Für die Welt wurde das Resultat ein Schock.

Als die 160 Seiten lange Studie, großteils finanziert von der Volkswagenstiftung, im Frühjahr 1972 erschien, war schon der Titel eine Provokation: „Die Grenzen des Wachstums“. Sie lieferte erstmals eine mathematische Begründung für eine simple Überlegung: In einer endlichen Welt können der Rohstoffverbrauch und die Nahrungsmittelerzeugung nicht unendlich wachsen. Bis heute werfen Kritiker Meadows vor, er habe den technischen Fortschritt unterschätzt und darum „falsche Prognosen“ über einen Zusammenbruch der Weltwirtschaft schon zum Ende des 20. Jahrhunderts geliefert. Doch das stimmt so nicht. Die Weltmodellierer stellten ausdrücklich fest, „dass keine der Berechnungen eine Voraussage darstellt“. Vielmehr ging es um 13 Szenarien unter verschiedenen Annahmen, auch solchen, die große Fortschritte bei Rohstoffgewinnung und Umweltschutz unterstellten. Das Ergebnis war gleichwohl stets nur ein Aufschub des Zusammenbruchs um ein paar Jahrzehnte, solange „das Grundverhalten des Weltsystems, das exponentielle Wachstum von Bevölkerungszahl und Kapital“ gleich blieb. Darum würden „die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht“, konstatierte das Meadows-Team – eine Feststellung, die heute nur allzu plausibel klingt. Daher bedürfe es „freiwilliger Wachstumsbeschränkungen“, um ein „weltweites Gleichgewicht“ herzustellen, folgerten die Autoren.

Doch diese Forderung prallte schon an der etablierten Wissenschaft ab, noch bevor sie die Politik erreichte. „Die Studie“, urteilte etwa das britische Magazin „Economist“, habe „die Hochwassermarke altmodischen Unsinns erreicht“. Der Ökonom Gerhard Scherhorn, damals einer der fünf deutschen „Wirtschaftsweisen“, versuchte 1974, das Problem wenigstens in die Berechnungen des Rates einzuführen. Doch seine Kollegen wiesen das Ansinnen brüsk zurück. „Die haben das gar nicht verstanden“, erinnert sich Scherhorn.

Gleichwohl trafen Meadows und seine Mitstreiter den Nerv der Zeit. Die wachsende – und damals noch sichtbare – Umweltzerstörung machte vielen Menschen Angst. 1972 war auch das Jahr der ersten Umweltkonferenz der Vereinten Nationen. Im folgenden Winter demonstrierten dann die arabischen Ölstaaten mit ihrem Lieferboykott wegen des Krieges um Palästina, wie abhängig die Industriestaaten vom Erdöl waren. Die hohen Energiepreise trieben die Welt in die Rezession und die „Ölkrise“ beförderte – so wie jetzt die Finanzkrise – die Suche nach Alternativen. In der Folge wurde die Meadows-Studie weltweit zwölf Millionen Mal verkauft und stiftete viele an, sich dem geltenden Fortschrittsglauben entgegenzustellen. Atomkraft, Autoverkehr, Agrarchemie und andere Errungenschaften erschienen plötzlich als Treiber der ökologischen Zerstörung. Scharfsinnige Denker wie der Jesuit Ivan Illich wurden populär, wenn sie etwa den Widersinn eines Verkehrssystems geißelten, „wo die Menschen einen erheblichen Teil des Tages arbeiten, um das Geld zu verdienen, das sie brauchen, um überhaupt zur Arbeit zu kommen“. Und massenhaft regten sich Basisinitiativen, die schließlich zur Gründung grüner Parteien führten.

Schon damals wurde die bis heute alles bestimmende Maßzahl des wirtschaftlichen Erfolgs, das Bruttoinlandsprodukt (BIP), als sinnlose Größe erkannt. „Es wächst, wenn immer mehr Abfälle die Umwelt belasten. Und es wächst noch einmal, um Umweltschäden zu beseitigen. Es wächst, wenn der Lärm in unseren Städten zunimmt. Und es wächst noch einmal, wenn wir Lärmschutzanlagen anbringen“, schrieb Erhard Eppler, damals SPD-Minister für Entwicklungshilfe und einsamer Vordenker seiner Partei. Darum forderte er „mehr Lebensqualität“ anstatt wachsender Umsätze. Das stieß bei den Regierenden zwar auf taube Ohren. Aber viele junge Leute wollten aus dem Widersinn ausbrechen und brachten eine ganze Bewegung von alternativen und ökologisch orientierten Unternehmen in Gang.

So entfalteten die frühen Wachstumskritiker enorme kulturelle Wirkung. Aber an den Kernfragen scheiterten sie. Nicht nur boten sie keine überzeugenden Antworten für die Mehrheit der Menschheit, der ein „Nullwachstum“ nur die Fortschreibung ihrer Armut gebracht hätte. Zudem ignorierten sie, dass kapitalistische Gesellschaften in ihrer bisherigen Form zwingend Wachstum benötigen, um stabil zu bleiben. Wenn alles investierte Kapital und die dafür eingesetzten Ersparnisse sich mit Zins und Dividende rentieren sollen, um mehr Kapital anzuhäufen, dann muss die Produktion wachsen. Andernfalls bleiben die Investitionen aus und die Wirtschaft schrumpft.

Darum brach sich Bahn, was Meadows die „gefährlichste Reaktion“ genannt hatte: der Glaube an den technischen Fortschritt. „Ökologische Modernisierung wurde das Schlagwort, das alle Grenzen ideologisch aufhob“, erinnert sich der Soziologe Wolfgang Sachs, der seit 38 Jahren zum Thema forscht. Ingenieure und Ökonomen versprachen, Produktionszunahme und Ressourcenverbrauch ließen sich „entkoppeln“. Statt der Grenzen des Wachstums wurde „das Wachstum der Grenzen propagiert“ (Sachs) – und das gilt bis heute. Der Anschein gab den Technikoptimisten ja auch recht. Kläranlagen und Abgasfilter schafften das Giftproblem außer Sicht. Stetig sank auch der Energieeinsatz im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung. Das nährte die Illusion, es würde schon irgendwie gehen. Und weil den Entwicklungsländern der Aufstieg ins Konsumparadies nicht verwehrt werden konnte, kreierte die globale Umweltdiplomatie die Formel von der „nachhaltigen Entwicklung“.

Doch im wirklichen Leben geschah etwas ganz anderes: Was immer die Technik an Effizienzgewinnen brachte, wurde mit dem Zuwachs an Konsum mehr als ausgeglichen. So fiel mit besserer Wärmedämmung der Energieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche in Deutschland seit 1970 um mehr als die Hälfte. Doch gleichzeitig verdoppelten sich die Wohnungsgrößen im Schnitt und der Heizwärmeverbrauch stieg sogar an. Das Gleiche geschah beim Konsumgut Nummer eins, dem Auto. Die Effizienz stieg, aber ebenso die PS-Zahlen, der Benzinverbrauch blieb. Fachleute sprechen daher vom „Rebound“-Effekt, der bisher alle Effizienzgewinne zunichte macht. „Die Entkoppelung ist nur ein Mythos“, schrieb der britische Ökonom Tim Jackson in seinem Wachstumsbericht für die Regierung.

Ist der Konsumkapitalismus also nicht zu bändigen, bevor Kriege und Katastrophen ausbrechen? Zahlreiche Wissenschaftler widersprechen vehement. Und das unterscheidet die modernen Wachstumskritiker von ihren Vorläufern: Sie haben machbare Konzepte für die „Wachstumsbefriedung“, wie der Soziologe Sachs es nennt, der 2008 mit einem Autorenteam die 600-Seiten-Studie „Zukunftsfähiges Deutschland“ veröffentlichte.

Ausgangspunkt ist die Forderung nach ehrlicher Bilanzierung. Müssten erst der Verbrauch an Natur- und Sozialkapital, gemessen an den Folgekosten für Klimawandel und die wachsende Armutsbevölkerung, mit dem BIP verrechnet werden, würde sich alles vermeintliche Wachstum ins Gegenteil verkehren, stellte eine von Präsident Sarkozy berufene Kommission unter Leitung des Nobelpreisträgers Joseph Stiglitz fest. Die Hurrameldungen vom BIP-Wachstum seien in Wahrheit schlechte Nachrichten. Alternative Indikatoren wie der „Happy Planet Index“ oder das „grüne BIP“ sind auch längst ausgearbeitet. Würden sich Regierungen daran messen, müssten sie zwangsläufig eine ganz andere Politik verfolgen.

Dann hätte etwa der Vorschlag des früheren SPD-Politikers Ernst Ulrich von Weizsäcker gute Chancen. Weizsäcker, ein Veteran der Umweltforschung, hat dieser Tage erst wieder ein Buch vorgelegt („Faktor 5“), das nachweist, wie leicht es technisch wäre, den Verbrauch von Kohle, Öl und Gas auf einen Bruchteil zu reduzieren. Nur gelte es eben „den Drachen des Rebound-Effekts zu besiegen“. Dazu empfiehlt er eine einfache Formel: Jahr für Jahr sollten die Steuern auf Energie und Rohstoffe parallel zur wachsenden Produktivität bei deren Einsatz steigen. Dafür könnte die gewöhnliche Mehrwertsteuer im gleichen Umfang gesenkt werden. Das klingt simpel, aber die Folgen wären dramatisch. Alle energieintensiven Branchen würden schrumpfen, der Braunkohlekonzern RWE etwa würde wertlos, saubere Unternehmen dagegen würden gewinnen. Zwar würde noch immer die Renditelogik des Kapitals regieren. Ein anderes Problem würde jedoch umso größer: Mit der abnehmenden Produktion würden Arbeitslosigkeit und Armut massiv zunehmen.

Wer immer über Alternativen nachdenkt, vom Konservativen Meinhard Miegel bis zur links-alternativen britischen New Economy Foundation, kommt daher zum gleichen Schluss: Die Verkürzung der Arbeitszeiten wäre zwingend notwendig, um eine tiefe Spaltung der Gesellschaft zu verhindern. Damit direkt verbunden – und das ist das größte Hindernis – wäre eine massive Umverteilung der Einkommen. Regierungsberater Jackson sieht darin das „Kernelement“ einer alternativen Strategie. Bliebe es bei der großen Ungleichverteilung, dann bliebe auch der politische Druck, mehr zu erwirtschaften, um mehr zu verteilen, ohne den Reichen etwas wegzunehmen. Würde dagegen etwa über eine drastische Erhöhung der Erbschaftssteuer die Ungleichheit abgebaut, hätte die öffentliche Hand auch die Mittel, um immaterielle Arbeit wie Altenpflege, Kindererziehung und Ausbildung aufzuwerten und auszuweiten. Nötig, so Jackson, sei „ein mächtiges Signal für eine Gesellschaft, die sich auf Kooperation anstatt auf Statuskonkurrenz orientiert“.

Gemessen an der derzeit noch gängigen Politik klingt das noch immer utopisch. Doch mit jedem weiteren Preisschub für Öl oder Getreide und mit jeder Schreckensmeldung von der Klimafront werde der Widerstand schrumpfen, erwartet Meadows, der einstige Pionier der Wachstumsdebatte. Ob freiwillig oder erzwungen, in jedem Fall werde „der Wandel sehr, sehr groß sein“. Das sieht Susanne Henkel ganz ähnlich. Aber, so versichert die Unternehmerin mit dem Sinn für echte Nachhaltigkeit, „wir sind gerüstet“.

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