Nach dem Tod von Klaus Zapf : Der Umzugsunternehmer wird im Friedwald bestattet

Familie und Freunde von Klaus Zapf wollen bei einer Trauerfeier im Badischen Abschied von dem Umzugsunternehmer nehmen. Die Urne mit seinen sterblichen Überresten soll in einem Friedwald in oder bei Berlin bestattet werden.

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Plötzlicher Tod: Klaus Zapf starb vergangenen Mittwoch an einem Herzinfarkt.
Plötzlicher Tod: Klaus Zapf starb vergangenen Mittwoch an einem Herzinfarkt.Foto: Imago

Wenige Tage nach dem überraschenden Tod des Umzugsunternehmers Klaus Zapf haben sich Familie und Wegbegleiter auf die weiteren Schritte verständigt. So soll es in wenigen Tagen zunächst eine Trauerfeier im badischen Eppingen geben, wo Zapf aufgewachsen ist – und am vergangenen Mittwoch auch im Alter von 62 Jahren nach einem Herzinfarkt verstarb. „Die Feier soll im engeren Familienkreis stattfinden“, sagte Peter Zetzsche, Miteigentümer und Geschäftsführer der Zapf Umzüge AG, auf Anfrage. Später sei eine Urnenbestattung in einem Friedwald in oder bei Berlin geplant. Ort und Zeit stünden noch nicht fest, sollen aber öffentlich gemacht werden. Man werde auch versuchen, die Bestattung an einem Samstag vorzunehmen, um möglichst vielen Wegbegleitern Gelegenheit zu geben, Abschied von Zapf zu nehmen. Allerdings sei es nicht das Ziel, eine Feier für die lokale Prominenz aus Politik und Wirtschaft zu veranstalten.

Zapf befand sich zum Todeszeitpunkt in den Flitterwochen

Zum Todeszeitpunkt befand sich Zapf in den Flitterwochen mit seiner dritten Ehefrau Ingrid Reimold. Das Paar, das sich aus Jugendtagen kannte, hatte er erst im vergangenen Juni geheiratet. Die Witwe dürfte auch Zapfs Anteile an dem Unternehmen erben. Wie groß dieser Anteil ist, ließ Geschäftsführer Zetzsche offen. „Beim Unternehmen soll alles bleiben wie es ist“, erklärte er. Zetzsche wies drauf hin, dass sich Klaus Zapf bereits vor zwölf Jahren aus dem operativen Geschäft zurückgezogen habe. Auch müssten weder die 300 Mitarbeiter der Berliner Zapf-Unternehmen, noch die rund 500 der Franchise-Firmen um ihre Arbeitsplätze bangen. „Es gibt keine Geld-Sorgen und keinen Streit“, erklärte Zetzsche. „Nur sehr viel Trauer.“

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