TRENDS IN DER LUFT : Weniger Inlandsflüge

Die schlappe Konjunktur

, der hohe Ölpreis und die Schuldenkrise in Europa bremsen den Luftverkehr. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) stagniert seit Mitte 2011 der Flugverkehr insgesamt, seit Jahresanfang ist er im deutschen Luftraum sogar 4,1 Prozent geschrumpft. Als erfreulich wertet DFS- Chef Dieter Kaden den deutlichen Rückgang der innerdeutschen Flüge um 20 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Dabei sank der Anteil innerdeutscher Flüge an allen Flügen von 18,3 auf 12,3 Prozent. „Damit wird das ökologische Ziel, das Fliegen auf Kurzstrecken zu vermeiden, immer besser erreicht.“ Auch Billigflieger wie Ryanair, Easyjet oder Germanwings haben in Deutschland offenbar die besten Zeiten hinter sich. Die Zahl ihrer Flüge sank 2011 von 793 000 auf 774 000, ihr Marktanteil ging von fast 27 auf rund 25 Prozent zurück. „Damit ist das Wachstum der Low-Cost-Airlines in Deutschland vorerst gestoppt“, sagt Kaden. Das spürten vor allem die kleineren Flughäfen, während die großen mehr Flugbewegungen hatten. ro

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