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Unterschrift im Kanzleramt : Airbus verkauft Flugzeuge im Wert von 22 Milliarden Euro nach China

Der Deal wurde am Mittwoch im Beisein von Angela Merkel und Chinas Präsident Xi besiegelt. Airbus verkauft für 22 Milliarden Euro Flugzeuge nach China.

Angela Merkel klatscht am Mittwoch mit den Händen, als Airbus-Chef Tom Enders die chinesische Delegation begrüßt.
Angela Merkel klatscht am Mittwoch mit den Händen, als Airbus-Chef Tom Enders die chinesische Delegation begrüßt.Foto: AFP

Der europäische Flugzeugbauer Airbus verkauft 140 Flugzeuge mit einem Gesamtwert von 22,8 Milliarden Dollar (rund 20 Milliarden Euro) nach China. Wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte, umfasst der Rahmenvertrag mit der China Aviation Supplies Holding Company (CAS) 100 Maschinen der A320-Familie und 40 Maschinen vom Typ A350-XWB. Das Staatsunternehmen ist für die Beschaffung von Flugzeugen für die chinesischen Airlines zuständig.

Airbus-Chef Tom Enders und CAS-Vorstandsmitglied Sun Bo unterzeichneten den Vertrag im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, der auf Staatsbesuch in Berlin ist und Ende der Woche am G20-Gipfel in Hamburg teilnimmt. Enders sprach von "einem der größten Verträge, die Airbus in einer langen Zeit abgeschlossen hat".

Xi auf Staatsbesuch in Berlin und Hamburg

Xi Jinping war am Mittwoch zu einem politischen Besuch in Berlin. Er traf dabei mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen. Dabei sollte auch der G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs der führenden Industrie- und Schwellenländer am Freitag und Samstag in Hamburg vorbereitet werden. Dabei geht es vor allem um den Klimaschutz und den Welthandel. (AFP/dpa)

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