Wissen : Neustart für Volksbegehren zum Master

Alle Berliner Bachelor-Absolventen sollen frei zum Master zugelassen werden: Das wollen Studierendenvertreter durch ein Volksbegehren erreichen. Im ersten Anlauf sind sie jetzt aber mit der Initiative gescheitert. Nun wollen sie sofort einen zweiten Versuch unternehmen, die nötigen Unterschriften zusammenzubekommen. Von Mai bis September seien 1144 Unterschriften gesammelt worden, heißt es in einer Mitteilung. 20 000 hätte man bis Ende Oktober aber zusammenbekommen müssen, um ein Volksbegehren einleiten zu können. Da das unrealistisch sei, starte man jetzt wieder von vorne, sagte Alex Klute, einer der Initiatoren. Die bisher gesammelten Unterschriften würden damit verfallen.

Klute zeigte sich zuversichtlich, die nötigen Unterschriften im zweiten Versuch zu bekommen. Im Wintersemester sei das einfacher als in den vergangenen Monaten, wo durch die lange Sommerpause Studierende kaum erreichbar gewesen seien. Schaffen die Initiatoren das Quorum zur Einleitung des Volksbegehrens, müssten anschließend innerhalb von vier Monaten sieben Prozent der Wahlberechtigten (gut 170 000) eine Unterschrift abgeben. Erst dann kann es zu einem abschließenden Volksentscheid kommen. tiw

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