Suizidgefahr : Anfälligkeit ist auch erblich

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Weltweit nehmen sich in jedem Jahr eine Million Menschen das Leben. Auch wenn einzelne Gene bisher noch nicht zweifelsfrei identifiziert wurden, könne man aufgrund bisheriger Studien davon ausgehen, dass die Anfälligkeit für Suizidgedanken etwa zur Hälfte erblich sei. Das schreibt Kees van Heeringen von der Suizid-Forschungseinheit der Uniklinik im belgischen Gent in „Jama Psychiatry“. Auch biologische Veränderungen im Gehirn aufgrund schlimmer früher Lebenserfahrungen wie etwa sexuellem Missbrauch spielten nachweislich eine Rolle. Diese seien teilweise durch bildgebende Verfahren wie MRT oder PET zu erkennen. Für die Zukunft hofft van Heeringen zudem auf Biomarker, die rechtzeitig erkennen lassen, wer besondere Hilfe braucht.

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