
Traditionell spricht die designierte First Lady zur besten Zeit am zweiten Tag der Convention. Diesmal nicht – das befeuert Gerüchte über einen Bruch in Donald Trumps dritter Ehe.

Traditionell spricht die designierte First Lady zur besten Zeit am zweiten Tag der Convention. Diesmal nicht – das befeuert Gerüchte über einen Bruch in Donald Trumps dritter Ehe.

Das Attentat verschärft die politische Spaltung und lädt den Wahlkampf pseudoreligiös auf. Trumps Anhänger sprechen von der Vorsehung Gottes. Und auf Präsident Biden wächst der Druck, abzutreten.

Die Briten bestrafen die Konservativen. Wahlsieger Starmer geht es um Reparatur, nicht um progressive Gegenentwürfe zum Bisherigen.

Der scheidende grüne Europaabgeordnete lehnt die Parole „Gegen rechts“ ab und fordert ein Bündnis mit der demokratischen Rechten gegen Rechtsextreme, Linksextreme und Islamisten.

Keine Abkehr vom Brexit, keine Zollunion mit der EU: Labour hat viele Wende-Versprechen längst wieder einkassiert. In der Verteidigung soll es aber eine enge Kooperation geben.

Unter dem liberalen Premier Donald Tusk ist Polen wieder ein verlässlicher Partner in der EU. Das ist ein gutes Gegengewicht zu Frankreich mit seinen innenpolitischen Unwägbarkeiten.

Joe Biden versetzt mit seinem Auftritt die Demokraten in Panik. Die USA brauchen eine andere Wahl als dieses Duell zwischen einem kraftlosen Greis und einem notorischen Lügner.

Die Krise der Verlässlichkeit ist bis tief in die westlichen Demokratien vorgedrungen. Für Deutschland sind die Wahlen in Frankreich, Großbritannien und den USA eine Mahnung.

Die EU-Kommission muss diesmal Ernst machen bei der Durchsetzung der Stabilitätskriterien. Ihr Vorgehen gegen Paris ist nach der jüngsten Reform des Paktes eine Feuerprobe.

Putin droht regelmäßig, China rüstet am schnellsten auf. Auch in Deutschland werden neue Jets mit neuen Sprengköpfen stationiert. Abschreckung ist bis heute das beste Gegenmittel.

Auch die Berliner „Polonia“ fiebert der Fußball-EM entgegen. Die Spiele ihrer Mannschaft schauen Polen gern in Gesellschaft – auch mit Fans aus anderen Nationen.

Auch auf dem G7-Gipfel bewegt sich der 81-jährige US-Präsident steif. Aber er ist nicht so orientierungslos, wie Videos der Republikaner suggerieren. Und doch demontieren sie ihn.

Die deutsche Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat gute Chance auf eine zweite Amtszeit. Aber sie wird sich nicht mehr wie bisher auf eine progressive Mehrheit stützen können.

Alle Umfragen deuteten vor der Wahl auf einen Rechtsruck in Europa hin. So haben die 27 Mitgliedstaaten der EU tatsächlich abgestimmt.

Die Bundesregierung muss Wege finden, um die Emanzipationsdynamiken der drei Schwellenländer anzuerkennen. Unvermeidbar wird sich deutsche Politik dabei in Widersprüche verwickeln.

Das „Hushmoney“-Verfahren war die schwächste Anklage von den vielen Strafverfahren gegen Donald Trump. Wie viele Wähler wird der Schuldspruch wegen Buchungsfehlern davon abhalten, für ihn zu stimmen?

Macron redet Klartext, der Kanzler nicht. Die Bürger sollten wissen, ob Deutschland im Ukrainekrieg einen gemeinsamen Kurs mit Frankreich und den USA verfolgt oder Sonderwege.

Marine Le Pen möchte im Europaparlament mit Giorgia Meloni zusammenarbeiten. Deren Verbündete Ursula von der Leyen lehnt dies aber strikt ab – die Französin ist ihr zu rechtsextrem. Was nun?

Wegen der Kriegslage lösen sich die USA von der strikten Auflage, dass Kiew US-Waffen nur innerhalb der Ukraine einsetzen darf. Briten und Franzosen haben dies bereits getan. Kanzler Scholz weigert sich.

Die Einführung der Demokratie bedeutete den Sieg des Stimmzettels über die Kugel. Attentate sind der extremste Versuch, diesen Fortschritt rückgängig zu machen. Und tödlich für die Demokratie.

Drei Experten analysieren die Lage an der neuen Front im Norden bei Charkiw und erklären, was die Ukraine jetzt braucht, um der Offensive standzuhalten.

Die Separatisten verlieren die Regionalwahl in Katalonien, wollen aber dennoch die Provinzregierung führen. Sie haben einen Hebel: Ohne sie hat der Ministerpräsident keine Mehrheit auf nationaler Ebene.

Mit dem Protest des US-Präsidenten gegen Netanjahus Rafah-Offensive wächst auch der Druck auf Deutschland, seinen Umgang mit dem Kriegsverlauf zu überdenken.

Die rechte Galionsfigur Marjorie Taylor Greene fordert seine Abwahl. Doch eine überraschende Koalition möchte kein neues Chaos im Kongress: Trump und die Demokraten.
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