Wie finde ich ein gutes Heim? Wann sollte ich misstrauisch werden? Was Pflegebedürftige und Angehörige wissen müssen
Ingo Bach
Experten glauben nicht, dass das Modell auf Brandenburg übertragbar ist

Seit 1998 gibt es das Modellprojekt mit Ärzten in Pflegeeinrichtungen in Berlin. Eine aktuelle Umfrage des Senats belegt: Die Zufriedenheit mit der medizinischen Versorgung ist dort hoch.
Berlin - Das St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Mitte, das derzeit in einen Prothesenskandal verwickelt ist, hätte eigentlich keine orthopädischen Operationen mehr durchführen sollen.
Das St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin Mitte hätte nach Plänen der Gesundheitsverwaltung des Senats längst keine Implantationen mehr vornehmen dürfen. Das Krankenhaus hält trotzdem an seiner chirurgischen Abteilung fest.
Das St.-Hedwig-Krankenhaus in Mitte, in dem fehlerhafte Hüftprothesen implantiert wurden, wird von Berliner Kontrollbehörden überprüft. Bereits heute soll ein vorläufiger Bericht vorliegen, in dem auch Verbesserungsmaßnahmen vorgeschlagen werden.
Berlin - Das St.-Hedwig-Krankenhaus in Mitte, in dem Knieprothesen verwechselt wurden und fehlerhafte künstliche Hüftgelenke implantiert wurden, hat gestern Besuch von den Berliner Kontrollbehörden bekommen.
Bundesweit wurden 13 Kliniken mit den fehlerhaften Implantaten beliefert. Häuser setzen auf Schulung
Kontrolle der Medizinprodukte ist Ländersache: 65 Behörden sind zuständig
Kontrolle der Medizinprodukte ist Ländersache – ein Manko, sagen Experten
Fehlerhafte Prothesen wurden bundesweit an 13 Kliniken geliefert. Unterdessen wächst der juristische Druck auf das St.-Hedwig-Krankenhaus in Berlin.
Fehlerhafte Operationen werden untersucht / Druck auf Hersteller der Kniegelenke wächst
Neben 47 fehlerhaften Kniegelenksprothesen sind am Berliner St.-Hedwig-Krankenhaus offenbar auch mangelhafte Hüft-Implantate eingesetzt worden. Nach Tagesspiegel-Informationen war auch eine Klinik in Brandenburg Kunde des österreichischen Herstellers.
Berlin - In den Forschungslaboren Berlins sterben immer mehr Mäuse, Schweine oder Fische für die Wissenschaft. Laut der aktuellen Statistik des für die Genehmigung von Tierversuchen zuständigen Landesamtes für Gesundheit und Soziales (Lageso) wurden im vergangenen Jahr insgesamt 300 903 Tiere für Experimente verwendet.
Zahl der Experimente stieg auf 300 000. Höherer Bedarf in der Biotechbranche
Die Techniker-Kasse hat ebenfalls einen Klinikführer veröffentlicht. Doch der Guide ist umstritten, denn er basiert auf Patientenbefragungen und weist zudem deutliche Lücken auf.
Wucherungen in der Gebärmutter oder den Eierstöcken werden oft operiert. Ein weitreichender Eingriff in den weiblichen Körper, der nicht immer nötig ist
Der Schädel wird geöffnet, um einen Hirntumor zu entfernen. Wenn der Chirurg bei der Operation zu viel verletzt, verliert sein Patient vielleicht das Gedächtnis.
Ab dem 65. Lebensjahr trübt sich das Auge ein. Ärzte nennen das Katarakt. Wenn der Alltag nicht mehr zu bewältigen ist, muss die Linse ausgetauscht werden
Ein Leistenbruch ist eine häufige Erkrankung – und sie muss immer chirurgisch repariert werden. 85 Prozent der Betroffenen sind Männer, wegen der Anatomie.
Ablagerungen machen die Herzgefäße manchmal zu lebensgefährlichen Engstellen. Dann muss der Chirurg einen Bypass einpflanzen
Mit dünnen Kathetern, winzigen Ballons und Maschendrahtröhrchen kann Infarktpatienten geholfen werden – wenn sie rechtzeitig den Notarzt verständigen.
Der Patient reagierte verzweifelt: „Als sich der Chefarzt zu mir ans Krankenbett setzte, wusste ich, dass ich sterben würde.“ Andreas Grüneisen, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin am Vivantes-Klinikum Neukölln, wählt dieses Beispiel, um zu zeigen, welche Signale ein Arzt unbeabsichtigt ausstrahlen kann.
Ein fortgeschrittener Tumor wuchert im Dickdarm. Er muss raus. Eine heikle Operation bei einem schwerkranken 65-jährigen Mann.