Berlin versucht, Hamburgs erfolgreiche Schulkonzepte zu übernehmen. Doch wo an einer Stelle investiert wird, wird an anderer Stelle empfindlich gespart – bei derselben Zielgruppe. So kann der Plan nicht aufgehen.
Über eine Million Euro soll bei freien Trägern gespart werden, die Praxisplätze für Sekundarschüler anbieten. Das machte jetzt die Berliner Linksfraktion öffentlich.
Oberster Schulmanager nach der Wende, Warner vor DDR-Nostalgie und seit 65 Jahren in der SPD: Wilfried Seiring über die Schrecken des Kriegsendes, die Vorzüge der Vorklassen und den Terror der Handys.
150.000 Tote liegen auf den Berliner Grabstätten für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Lehrkräfte haben viele Möglichkeiten, diese Stätten zu Lernorten für ihre Schüler zu machen.
Weil Berlin den Zugang zum Gymnasium verschärft hat, müssen Sekundarschulen diesen Sommer mit deutlich mehr Siebtklässlern rechnen. Fast 30 neue Klassen sollen aufgemacht werden.
Früher dümpelte Hamburg mit Berlin auf den hintersten Plätzen der Bildungsrankings. Dann wurde Ties Rabe Bildungssenator und krempelte das Schulsystem um. Hier sagt er, worauf es ankommt.
Die GEW will mit einem dreitägigen Warnstreik kleinere Klassen erzwingen. Doch sie legt den Ausstand auf Klausurtermine der Zehntklässler und Abiturienten. Von mehreren Seiten kommt Kritik.
Überraschend votiert Katharina Günther-Wünsch für den Brandenburger Weg beim Bekenntnisunterricht – anders als im Koalitionsvertrag verabredet. Der Humanistische Verband erinnert an den Volksentscheid „Pro Reli“.
Berlin gibt 200 Millionen Euro pro Jahr für das Schulessen aus, weil es alle Kinder versorgt wissen will. Hamburg schafft das für weniger Geld. Welches System dahinter steckt.
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) forderte in einem Gastbeitrag, die knappen Steuergelder besser in die Bildungsqualität als in das Schulessen zu stecken. Die Grundschulleitungen und die SPD-Vorsitzenden sehen das ähnlich.
Die Berliner Regierung strebt laut Koalitionsvertrag das Wahlpflichtfach „Weltanschauungen/Religionen“ an. Überraschend gibt es jetzt dazu einen konkreten Vorschlag. Aber anders als geplant.
Einmalig müssen Berlins Sekundarschulen sowohl Rückläufer aus den Gymnasien aufnehmen als auch die Schüler, die am Probeunterricht scheiterten. Die Bildungssenatorin erläutert, wie das gehen kann.
Berlins älteste Schule hat in diesem Jahr eine Neuerung zu bieten: Es nimmt nicht nur ab der fünften Klasse Schülerinnen und Schüler auf, sondern beginnt parallel auch mit Klasse 7.
Nicht alle Familien wollen sich damit abfinden, dass ihren Kinder der Zugang zum Gymnasium verwehrt wird. Ein Berliner Rechtsanwalt erläutert, aus welchen Gründen ihre Beschwerden mitunter erfolgreich sind.
Im Zuge der Kabinettsbildung der schwarz-roten Koalition wurde über einen Wechsel von Berlins CDU-Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch in die Bundespolitik spekuliert. Das ist vorbei.
Eigentlich müssen in Berlin alle Kinder ohne Deutschkenntnisse die Kita besuchen. Doch seit Jahren scheitern die Bezirke an der Durchführung. Jetzt will der Senat durchgreifen.
Viele junge Menschen stranden nach dem Schulabgang in der Orientierungslosigkeit. Experten präsentieren nun Vorschläge, wie das verhindert werden kann.
Die Maria-Leo-Schule in Prenzlauer Berg überzeugte die Jury mit ihrem ganz besonderen Konzept eines Lernhauses. Dabei geht es auch viel um Verantwortung für andere.
Eigentlich sollte Andrea Mehrländer nach der Absetzung in Friedenau keine Schule mehr leiten, sondern wieder als Lehrerin arbeiten. Stattdessen wird sie nach Ostern Direktorin einer Pankower Sekundarschule.
Verbände gehen von Hunderten Schülern im Autismus-Spektrum aus, die in Berlin nicht oder nur verkürzt beschult werden. An Mittwoch wurde weltweit der Tag des Autismus begangen.
Landessportbund und Bildungsverwaltung werben gemeinsam um weitere Sportvereine, die bereit sind, sich als Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Ganztag zu engagieren. Eine neue Handreichung soll dabei helfen.
Mehr als zwei Dutzend Familien wollen nicht hinnehmen, dass ihren Kindern der Weg zum Gymnasium verwehrt wurde. Die Klagefrist endet in den kommenden Tagen.
Nach der Verhaftung des Istanbuler Bürgermeisters durch das autokratische Regime in Ankara ist eine Frage wieder da: Warum der türkische Staat in Berliner Schulen direkten Einfluss ausüben darf.
Die Grünen fragen nach einem „ersten Resümee“, nachdem die CDU hohe Hürden vor den Gymnasien aufgebaut hat. Die Senatsantwort wirft ein Schlaglicht auf die ungleiche Lage in den Bezirken.