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Ärzte und Apotheker in Berlin bitten um medizinische Hilfe und Spenden : Sammelaktion für Kinder in Gaza

In Berlin sammeln Apotheker und Ärzte für verletzte palästinensische Kinder im Gazastreifen: Sie bauen eine "Brücke der Hoffung".

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Die USA verurteilen die Angriffe Israels auf die UN-Schulen im Gazastreifen, in die auch viele Kinder und Jugendliche vor den Raketen flohen, als Akt gegen die Menschlichkeit. So viele Babys sind schwer verletzt in dem Gebiet, das nur  40 Kilometer lang und zwischen sechs und 14 Kilometer breit ist. Um schwer verletzten Babys und Kindern zu helfen, hat sich in Berlin eine Initiative gebildet, die um Medizin, OP-Zubehör und Geldspenden bittet - sowie deutsche Kliniken aufruft, die jüngsten Opfer des Krieges gratis zu behandeln.

Berliner Apotheker fleht Kliniken an

„Die erste Resonanz auf den Artikel im Tagesspiegel war schön, wir haben sogar einen Anruf aus Hamburg bekommen“, sagt ein Mitarbeiter der Zeppelin-Apotheke in Spandau. „Die Leute geben etliche Medikamente ab, bei denen die Gültigkeit noch nicht abgelaufen ist.“ Aber noch immer werden dringend Schmerzmittel, Antibiotika, Narkotika und OP-Zubehör für im Gazastreifen verletzte Babys und Kinder benötigt, sagt der Chef der Apotheke, Yaser Alshrafi, Vorstand der Palästinensischen Ärzte- und Apothekervereinigung Berlin-Brandenburg e.V.

Dieser Verein hat gemeinsam mit Akademikern von Orienthaus e.V. das Spendenprojekt „Hoffnungsbrücke“ begründet, um kriegsverletzte Kinder aus Gaza in Krankenhäusern in Deutschland zu behandeln. Der Medizinerverein erbittet Geldspenden, Transporte und Operationen kosten. Zudem appelliert Alshrafi an Kliniken, gratis zu behandeln – und dankt allen Spendern. Bislang seien schon 10 000 Euro zusammengekommen.

Hier kann man spenden

Medikamentenspenden kann man abgeben in der Zeppelin-Apotheke, Zeppelinstraße 36–37, Spandau, Tel. 372 86 32, Fax: 372 50 57. Und in der Akazien-Apotheke Wedding, Hauptstraße 19, Mauritius-Apotheke Neukölln, Kottbusser Damm 86, Kaiserdamm-Apotheke Charlottenburg, Kaiserdamm 114, Lukas-Apotheke Kreuzberg, Wrangelstraße 78.

Palästinensische Ärzte- und Apothekervereinigung Berlin-Brandenburg e.V. und Kontakt für Kliniken: über Vorstand Apotheker Yaser Alshrafi, Tel. 0176 103 62 455.

Spendenkonto: Palästinensische Ärzte- und Apothekervereinigung Berlin-Brandenburg e.V., Deutsche Apotheker- und Ärztebank: IBAN: DE 73300606010007752539, BIC: DAAEDEDDXXX. Internet: www.facebook.com/hoffnungsbrueckeGaza

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