Berlin-Kreuzberg : SEK stürmt besetzte Schule

Die besetzte Schule in der Ohlauer Straße ist am Sonntag von einem Spezialeinsatzkommando gestürmt worden - Asylbewerber und Aktivisten der linken Szene hatten sich dort barrikadiert.

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Das Spezialeinsatzkommando hat am Sonntagmorgen die Anfang Dezember von Asylbewerbern und der linken Szene besetzte Schule in der Ohlauer Straße gestürmt. Da sich die Aktivisten verbarrikadiert hatten, wurden die Türen gegen 7.30 Uhr eingerammt. Nach Polizeiangaben waren drei Komplizen eines 18-jährigen Marokkaners in die Schule geflüchtet, nachdem dieser gegen 6 Uhr einen Dönerwirt in der gleichen Straße mit einem Messer bedroht hatten. Der mutmaßliche Haupttäter hatten den türkischstämmigen Wirt bereits am Donnerstag mit einem Messer verletzt, dieser hatte gegen den Diebstahl eines Bieres protestiert.

Wegen der Bewaffnung und der „Unübersichtlichkeit“ des Gebäudes – niemand weiß, wie viele Menschen sich dort aufhalten – wurde das SEK alarmiert. Die drei Afrikaner wurden festgenommen, der 18-Jährige ist flüchtig. Da Proteste der linken Szene erwartet werden, war ein richterliche Beschluss eingeholt worden. Auf einer linken Internetseite wurde von einer „Razzia“ gesprochen.

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