Berlin-Spandau : Auf der Suche nach der Heimat der Wasserfreunde Spandau

Die AfD interessiert sich vermehrt für die Wasserballer, der Senat unterstützt Hallen-Pläne des Klubs. Und der Verein? Der lädt zum großen Kinderfest.

Der Meister, der kommt aus Spandau - die Wasserfreunde.
Der Meister, der kommt aus Spandau - die Wasserfreunde.Foto: imago/Camera 4

 Die AfD hat sich in der Sommerhitze offenbar eine Badekappe aufgesetzt (Farbe: blau) und fischt derzeit in schwitzigen Gewässern. Die Wasserfreunde Spandau (Mützenfarbe schwarz) möchten bekanntlich eine Halle im Heimatbezirk bauen, im Gespräch ist seit zwei Jahren die Wiese neben dem Sommerbad an der Gatower Straße. Das teilte Bezirkschef Helmut Kleebank (SPD) auf AfD-Anfrage mit – siehe letzter Spandau-Newsletter.

Die AfD hat in dieser trockenen Angelegenheit auch drüben im Abgeordnetenhaus nachgehakt. „Hat die Senatsverwaltung die Wasserfreunde bislang in der Sache unterstützt?“, fragte also Frank Scheermesser.

Senat unterstützt Pläne des Vereins

Staatssekretär Christian Gaebler (SPD) dazu in aller Ausführlichkeit: „Ja.“ Die gesamte Antwort finden Sie unter: Schriftliche Anfrage.

CDU: "Wir sind seit 2016 dafür"

Thorsten Schatz (CDU) erinnert uns am Rande: „Wir sind übrigens schon seit 2016 für eine eigene Schwimmhalle in Spandau.“

Und weil alle so schön um Spandaus erfolgreichsten Klub herumkraulen, noch ein Tipp: Die Wasserfreunde laden am 8. und 9. Juli zum „Kindersommerfest“ (Olympiapark, 12-18 Uhr, 5 Euro, Infos hier). Entfernung von Spandau: 850 Meter Fußweg – der Lidl am U-Bahnhof Ruhleben gehört nämlich schon zu Spandau. Quelle: Straßenlexikon Kauperts.

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