Von Berlin-Friedrichshain bis Spandau : Autos in Flammen, Bank beschmiert

Linksextreme stecken weiter Autos in Brand, beschmieren Fassaden. Dahinter werden Unterstützer der Rigaer Straße vermutet.

Immer wieder brennen in Berlin Autos. (Symbolbild)
Immer wieder brennen in Berlin Autos. (Symbolbild)Foto: imago stock&people

Wieder haben Unbekannte Fahrzeuge in Brand gesteckt, wieder sind die Fahnder der Ermittlungsgruppe "LinX" im Einsatz. Wie die Polizei mitteilte, gingen in Lichtenberg und Friedrichshain die Autos in Flammen auf. Und in Spandau wurde eine Bankfiliale mit Parolen zur Rigaer Straße beschmiert.

Kurz nach Mitternacht brannte demnach ein VW Caddy in der Schulze-Boysen-Straße. Unmittelbar danach entdeckten die Beamten den Angaben zufolge auf dem Parkplatz zwei weitere brennende Fahrzeuge, einen Nissan-Micra sowie einen Opel-Meriva.

"Hinterhältige Taten"

In der Petersburger Straße löschten Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr gegen 2.40 Uhr einen brennenden VW. Zwei weitere Fahrzeuge, ein VW T5 sowie ein VW Eos, wurden demnach ebenfalls beschädigt. "Nachdem die Flammen gelöscht waren, stellten Einsatzbeamte fest, dass ein Stromkasten an der Tram-Haltestelle in der Straßmannstraße ebenfalls beschädigt wurde", schreibt die Polizei. "Auch hier ist es glücklichen Umständen zu verdanken, dass Menschen durch die hinterhältige Tat nicht verletzt wurden."

In Spandau wurde zudem in der Nacht die Hausfassade einer Bankfiliale beschmiert und die Eingangstüren beschädigt. Die Filiale befindet sich in der Moritzstraße - die Polizeiwache nur wenige Meter entfernt, auf der anderen Seite des Altstädter Rings. Die Parolen, "die einen Bezug haben zur Rigaer Straße" (Polizei), wurden um 1.40 Uhr festgestellt.

Beim Kurznachrichtendienst Twitter ist zudem die Einladung an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller aufgetaucht, doch einmal die Rigaer Straße 94 zu besuchen ("12 Uhr").

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Lesen Sie mehr im Tagesspiegel: Michael Müller und Frank Henkel streiten über Umgang mit der Rigaer Straße. Die Krawalle entzweien die Koalition: Der Regierende Bürgermeister fordert Gespräche, die CDU reagiert empört. Nun schaltet sich die Bezirksbürgermeisterin ein.

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Für die Rigaer Straße muss ein Streitschlichter her. Um die Krawalle in der Rigaer Straße zu befrieden, braucht es Pragmatismus statt weitere Kraftmeierei. Kann Monika Herrmann vermitteln? Ein Kommentar.

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