Berlin-Kreuzberg : Reisebus brennt aus - Staatsschutz ermittelt

Ein Bus in der Kreuzberger Blücherstraße ist in der Nacht auf Donnerstag vollständig ausgebrannt. Ein politischer Anschlag kann nicht ausgeschlossen werden.

Bodo Straub
Foto: dpa

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Reisebus in der Kreuzberger Blücherstraße vollständig ausgebrannt. Gegen 4.20 Uhr bemerkte ein Anwohner das Feuer und alarmierte die Feuerwehr. Auch wenn diese bereits um 4.27 Uhr vor Ort war und mit 16 Einsatzkräften den Brand unter Kontrolle brachte, war der Bus nicht mehr zu retten. Auch ein in der Nähe geparkter Fiat trug Schäden an der Motorhaube davon, ebenso wie Bäume in der Straße. Verletzt wurde niemand.

Wie das Feuer zustande kam, ist zurzeit noch unklar. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, da die Polizei einen politisch motivierten Anschlag nicht ausschließen kann, sagte ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel. In der Nähe des Busses wurde ein Graffito mit dem Schriftzug "Defender" (engl.: Verteidiger) gefunden. Ob es mit dem Anschlag in Zusammenhang steht, wird zurzeit geprüft. Der Bus kam aus Karlsruhe.

Während die Feuerwehr den Brand löschte, war die Blücherstraße am frühen Donnerstagmorgen in beiden Richtungen gesperrt.

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