Berlin-Schöneberg : Auseinandersetzung mit Messern, Macheten und Kuhfüßen

Vor einem Schöneberger Lokal trafen am Freitagabend zwei Gruppen aufeinander. Sie waren mit Messern, Macheten und Kuhfüßen bewaffnet - die Polizei verhinderte offenbar eine körperliche Auseinandersetzung.

Nachts um zwei stoppte die Polizei den Lkw mit den 51 Flüchtlingen.
Nachts um zwei stoppte die Polizei den Lkw mit den 51 Flüchtlingen.Foto: Kitty Kleist-Heinrich

Vor einem Restaurant in der Schöneberger Lietzenburger Straße kam es am Freitagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, die nach Polizeiangaben unter anderem mit Messern, Macheten und Kuhfüßen bewaffnet gewesen sein sollen. Ein Kuhfuß ist ein Werkzeug zum Herausziehen von Metallnägeln.

Gegen 19.20 Uhr sollen sich nach Zeugenangaben mehrere bewaffnete Personen vor dem Lokal gegenüber gestanden haben. Zuvor sei eine der Gruppen mit einem Auto vor das Restaurant gefahren und habe sich dann mit weiteren Personen, die zu Fuß dorthin kamen, zusammengeschlossen.

33-Jähriger vorläufig festgenommen

Die späteren Kontrahenten befanden sich in der Lokalität und seien dann, ebenfalls bewaffnet, vor die draußen versammelten Personen getreten. Beide Gruppen - die genaue Anzahl der beteiligten Personen ist laut Polizei unklar - hätten sich daraufhin verbal bedroht. Als alarmierte Polizisten eintrafen, flüchtete der Großteil beider Gruppen, so dass eine körperliche Auseinandersetzung verhindert werden konnte.

Ein 33-Jähriger, der beteiligt gewesen sein soll, wurde vorläufig festgenommen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten ein Messer, welches sie sicherstellten. Das Fahrzeug, ein KIA, ließen die Geflüchteten zurück. In diesem fanden die Polizisten Beweismittel. Die Ermittlungen, vor allem zu den Hintergründen der beteiligten Personen, dauern an. (Tsp)

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