Berlin-Weißensee : Linksextremisten bekennen sich zu Brandanschlag

Linksextremisten haben sich zu einem Brandanschlag auf ein Auto in Weißensee bekannt. Dieses wird angeblich von einem Neonazi genutzt.

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Immer wieder brennen in Berlin Autos. (Symbolbild)
Immer wieder brennen in Berlin Autos. (Symbolbild)Foto: imago stock&people

Mit mehreren Tagen Verzögerung ist auf einer einschlägigen linksextremistischen Internetseite ein Bekennerschreiben zu einem Brandanschlag aufgetaucht. In der Nacht zum 5. April wurde ein Fahrzeug in der Smetanastraße in Weißensee angezündet. In dem Bekennerschreiben wurde der Eigentümer als "Nazischwein" bezeichnet. "Naziaktivitäten in Berlin militant bekämpfen", heißt es in der Selbstbezichtigung weiter. Der namentlich mit Adresse genannte 34-Jährige ist dem Vernehmen nach tatsächlich Halter des angezündeten Mercedes Vito.

Sein Name wird auch auf einer anderen Internetseite genannt, auf der Autonome die Namen von "215 Neonazis und rechten Hooligans" zusammengetragen haben, die im Januar 2016 den Leipziger Stadtteil Connewitz angegriffen haben sollen. Schon in den vergangenen Monaten hatte es aus Rache Angriffe und Attacken auf mutmaßliche Teilnehmer dieser Randale gegeben. Der für politische Delikte Berliner Staatsschutz hatte die Ermittlungen übernommen.


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