Beschimpft, geschlagen, besprüht : Homofeindliche Gewalttat am Alex

Die Angreifer griffen zu Pfefferspray und schlugen ihre Opfer ins Gesicht: Drei junge Männer wurden am Alex Opfer einer homofeindlichen Straftat.

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SymbolbildFoto: dpa/Patrick Pleul

Drei Männer wurden in der vergangenen Nacht in Mitte offenbar aufgrund ihrer sexuellen Orientierung von vier Unbekannten angegriffen, wie die Polizei mitteilt. Demnach waren ein 18-, ein 19- und ein 30-Jähriger gegen 22.20 Uhr in der Vorhalle des Bahnhofs Alexanderplatz unterwegs, als sie zunächst in eine verbale Auseinandersetzung mit den vier Tatverdächtigen gerieten und anschließend von diesen mehrmals mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen worden sein sollen. Bevor die vier Angreifer flüchteten, sollen sie ihre drei Opfer noch mit Pfefferspray besprüht haben. Die Angegriffenen erlitten Verletzungen, die von der Besatzung eines Rettungswagens vor Ort behandelt wurden. Die drei Männer aus dem Irak, Syrien und Serbien gaben an, nur aufgrund ihrer Homosexualität angegriffen worden zu sein. Die weiteren Ermittlungen hat deshalb der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts übernommen. Die Opfer beschrieben die Täter als Araber und Südosteuropäer. Unklar blieb, ob Videobilder der Tat aus dem Bahnhof existieren.

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