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Drogenhandel in Berlin : Drei Festnahmen bei Großrazzia gegen Hells-Angels-Rocker

Die Polizei hat am Freitagabend mit 130 Beamten sieben Objekte in Berlin durchsucht. Es ging um Rauschgifthandel in der Rockerszene. Gegen zwei Männer ergingen Haftbefehle.

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Die Polizei sucht einen vermissten Flüchtlingsjungen (Symbolbild).
Die Polizei sucht einen vermissten Flüchtlingsjungen (Symbolbild).Foto: dpa

Mehr als sieben Stunden dauerte am Freitagabend eine Razzia im Berliner Rockermilieu. Nach Auskunft der Polizei ging es um den Verdacht des fortgesetzten Handels mit Drogen in erheblichen Mengen. Ein Polizeisprecher sagte, dass Beamte in der Beusselstraße in Moabit ein Café, eine Spätverkaufsstelle und ein Spielcasino durchsuchen, außerdem eine Tiefgarage sowie Wohnungen in Gesundbrunnen und Wilhelmstadt.

Dabei nahmen die Beamten einen 38-jährigen Tatverdächtigen und zwei weitere, jeweils 43 Jahre alte Männer fest, wie eine Sprecherin am Samstag mitteilte. Gegen zwei der Festgenommenen erließ die Justiz am Samstagabend Haftbefehle.

Laut Polizei wurden bei der Razzia auch etliche Beweismittel sichergestellt worden. Vorangegangen waren Ermittlungen des Landeskriminalamtes, die zu dem 38-Jährigen und seinen Helfershelfern führten. Der Mann, der den Potsdamer "Hell's Angel's" angehöre, sei bereits wegen Drogendelikten polizeibekannt. Die Beamten hätten ihn in dem Moabiter Café angetroffen.

An dem Einsatz, der gegen 18 Uhr begann, waren rund 130 Polizisten beteiligt, darunter auch Beamte des Spezialeinsatzkommandos. Zudem unterstützten Rauschgiftspürhunde die Maßnahmen. Erst um 1.10 Uhr war die Razzia beendet.

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