Fußball-WM 2014 : Berliner feiern friedlich den Titelgewinn

Die Nacht des WM-Titelgewinns für Deutschland verlief laut Berliner Polizei weitgehend friedlich. Es gab 61 Strafanzeigen über kleinere Delikte.

Franziska Felber

Etwa 1000 Polizeibeamte waren rund um die WM-Feste im Einsatz. Die Stimmung der Fußballfans an der Fanmeile, am Ku'damm und beim Public Viewing in der Zitadelle Spandau war friedvoll. In Nachbarschaft zu den 250000 Menschen auf der Fanmeile feierten rund 15000 Fans am Ku'damm. Am Autokorso zwischen Joachimstaler Platz und dem S-Bahnhof Halensee nahmen rund 1000 Fahrzeuge teil.

Die bei der Polizei eingegangenen Strafanzeigen betrafen kleinere Körperverletzungsdelikte, gezündete Böller, Taschendiebstähle, Sachbeschädigungen. Am Ku'damm wurde ein Polizist gezielt mit einer Flasche beworfen, in der Neuköllner Hermannstraße zündete eine Gruppe von bis zu 100 Menschen Feuerwerkskörper und warfen damit auf Polizisten. Einige Beamten erlitten dabei ein Knalltrauma, blieben aber weiter im Einsatz.

Gegen 3.10 Uhr verließen die letzten Polizisten die Fanmeile, am Ku'damm waren sie noch bis um 5 Uhr morgens im Einsatz.

Am Dienstag wird die Fanmeile wieder geöffnet - im Lauf des Tages wird hier die deutsche Fußball-Mannschaft erwartet.

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