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Kundgebung in City-West : 300 AfD-Anhänger treffen auf 300 Gegendemonstranten

Etwa 300 Teilnehmer konnte die AfD für die erste der Demonstrationen mobilisieren, die sie in Berlin von nun an wöchentlich abhalten will. Es kamen rund ebenso viele Gegendemonstranten.

Max Deibert
Die Teilnehmer der AfD-Demo. Foto: Max Deibert
Die Teilnehmer der AfD-Demo.Foto: Max Deibert

Zunächst waren es nur etwa 100 Menschen, die sich am Samstagmittag in der City West versammelten, um gegen die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zu demonstrieren. Dazu hatte die Alternative für Deutschland (AfD) aufgerufen, die künftig wöchentlich auf die Straße gehen will. Startpunkt war die Bundeszentrale der CDU in der Klingelhöferstraße in Tiergarten. Die AfD sprach von etwa 500 Teilnehmern. Unter dem Motto „Asyl braucht Grenzen. Rote Karte für Merkel“ richtete sich der Protest „gegen Asylchaos und ungeregelte Massenzuwanderung“. Im Laufe des Nachmittags wuchs die Zahl der Demonstranten laut Polizei auf rund 300 an. Anfangs war von etwa 150 AfD-Anhängern gesprochen worden. Mit "Merkel weg!"-Rufen zogen sie schließlich am Landwehrkanal entlang zur Abschlusskundgebung am Wittenbergplatz.

Vor Ort eingefunden hatten sich auch gut 300 Gegendemonstranten, sie protestierten teils lautstark. Zum friedlichen Protest aufgerufen hatten auch die im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien; SPD, Linke und Piratenpartei waren vor Ort vertreten. Hauptsächlich aber waren Flaggen und Plakate der antifaschistischen Szene zu sehen.

Und das sind die Gegendemonstranten. Foto: Max Deibert
Und das sind die Gegendemonstranten.Foto: Max Deibert

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