Berliner Lehrer fordert Reformen : Schüler sollten früher Politik lernen

Berlins bekanntester Lehrer, Robert Rauh, hat einen "Masterplan für die Berliner Schulen" entworfen. Er fordert mutige Reformen.

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Robert Rauh unterrichtet am Barnim-Gymnasium in Lichtenberg.
Robert Rauh unterrichtet am Barnim-Gymnasium in Lichtenberg.Foto: Mike Wolff

Robert Rauh, Berlins wohl bekanntester Lehrer, der 2013 mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet wurde, hat einen „Masterplan für die Berliner Schule“ entworfen. Er fordert Reformen, die wegen der angestrebten Erhaltung eines „Schulfriedens“ ausbleiben dürften. Als wichtigste Handlungsfelder nennt er die Bereiche Unterrichtsversorgung, Integration und Inklusion, Digitalisierung, Schulbausanierung, Neuorganisation der Oberstufe und die politische Bildung.

Rauh fordert unter anderem die Einführung des Faches Politik in der Sekundarstufe I. In der neunten und zehnten Klasse sollte statt Ethik Politik unterrichtet werden. Zudem fordert Rauh, dass es auch an Gymnasien die Möglichkeit geben sollte, nach 13 Jahren Abitur zu machen.

Den vollständigen "Masterplan" findet man auf der Webseite www.schul-gerecht.de

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