Deutsche Comicszene : Raus aus der Wagenburg

Von den Finnen lernen heißt siegen lernen - oder lieber doch nicht? Zeichner Andreas „Aha “ Hartung über staatliche Förderung, das Comicmanifest und die Zukunft des deutschen Comics.

Andreas Hartung
Freund und Feind: Initiativen wie das Comicmanifest werden in der Szene kontrovers diskutiert - und führen auch zu Abgrenzungen.
Freund und Feind: Initiativen wie das Comicmanifest werden in der Szene kontrovers diskutiert - und führen auch zu Abgrenzungen.Foto: Promo

Finnland, ein  kleines, von der Welt unbeachtetes, dunkles Land am nördlichen Rand von Europa, hat fünf Mio. Einwohner. Es besitzt weitläufige Wälder, die Leningrad Cowboys, Aki Kaurismäki, eine hohe Selbstmordquote – und eine kleine, aber sehr aktive Comicszene, von der in letzter Zeit erstaunlich viel zu hören ist. Im Vergleich zu dem jedenfalls, was man sonst so hört von Finnland.

Die finnische Comicszene ist nicht nur klein und aktiv, sondern vor allem auch beeindruckend eigenwillig, vielfältig und von hoher individueller Qualität. Einen einheitlichen Stil, eine finnische Linie sucht man vergeblich. „Ich glaube, das liegt daran, dass Finnland so klein ist, dass es dort keinen großen kommerziellen Markt geben kann. Die Künstler stehen nicht vor der Wahl, ob sie sich jetzt einen Markt anpassen müssen oder nicht. Denn es gibt keinen Markt“, sagt der Hamburger Comic-Zeichner Sascha Hommer, der zusammen mit dem Finnen Kalle Hakkola den Comic Atlas Finnland (Reprodukt) zusammengestellt hat, der einen ersten (dicken) Eindruck über die finnische Comic-Szene geben soll.

Kalle Hakkula ist eine Art Schlüsselfigur der finnischen Szene. Immer unterwegs im Auftrag des finnischen Comics reist er wie ein Botschafter durch die Welt. Er selbst ist kein Zeichner, aber ein große Netzwerker. Ein Comic-Entwicklungshelfer.

Dass die finnische Szene sich mittlerweile so unbeschwert entfalten kann, hat nicht nur mit dem fehlenden Druck der kommerziellen Verwertung zu tun, sondern auch damit, dass der finnische Staat den Comic mittlerweile als verhältnismäßig preisgünstiges zu förderndes Kulturgut entdeckt hat.

Comic-Förderung – der Staat bekommt was für sein Geld

Comics zu fördern ist wesentlich günstiger als z.B. eine eigene Opern-Kultur zu entwickeln, „da man mit relativ wenig Einsatz sehr viel Sinnvolles machen kann“, sagt Hommer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Und so fördert das finnische Kulturministerium die heimische Comic-Kunst mit 300 000 € im Jahr. Damit werden Ausstellungen, Buchprojekte, Workshops und ähnliches finanziert. Wenn ein finnischer Künstler ins Ausland eingeladen wird, werden dessen Fahrkosten bezahlt. Viele der Künstler sind Selbstverleger und erhalten für die von ihnen produzierten Büchern Förderungen. „Dafür entsprechen die Bücher dann ausschließlich dem, was der Künstler aus eigenem Willen und Überlegungen herstellen will.“

Leistungsschau: Das Covermotiv des Comic-Atlas Finnland.
Leistungsschau: Das Covermotiv des Comic-Atlas Finnland.Foto: Reprodukt

Und für den finnischen Staat „lohnt“ sich diese Kulturinvestition durchaus. Denn die finnische Comicszene ist nicht nur frei von Zwängen, sondern auch extrem gut vernetzt und schlagkräftig. Schnitt und Kommunikationsstelle der Szene ist das Comics Society Center, welches unter anderem das jährliche Helsinki Comicfestival organisiert. Und wenn das eigene Land zu klein ist, dann expandiert man eben und trägt den finnischen Comic in alle Welt. Viele der finnischen Comics erscheinen gleich mit englischen Untertiteln, um auf der ganzen Welt verstanden zu werden. Das ist auf internationalen Festivals natürlich äußerst hilfreich. Der „Comicatlas Finnland“ ist bereits der zweite fremdsprachige Ableger einer jährlich vom finnischen Kulturinstitut und dem finnischen Comic Society Center herausgegebenen Anthologie. Außerdem haben die Finnen ein Residence-Programm ins Leben gerufen, welches zur Vernetzung der europäischen Zeichner und Zeichnerinnen beitragen soll. Hommer: „Es gibt offensichtlich ein Interesse auch in anderen Ländern, Strukturen aufzubauen, welche dann indirekt wieder dem finnischen Comic zugute kommen!“

Das bedeutet: Über die Comicförderung präsentiert sich der finnische Staat auch im Ausland. „Selbstverständlich. Das ist natürlich auch eine ambivalente Sache. Es bedeutet immer, dass diese kulturellen Güter eingesetzt werden, um nationale Interessen in kultureller Weise zu vermitteln. So etwas geschieht in Deutschland ja mittlerweile auch, seit zum Beispiel das Goethe-Institut den Comic für sich entdeckt hat.“

Das wollen wir auch?!

Trotzdem starren viele deutsche Comic-Schaffenende mit ungläubigen Staunen auf die finnischen Verhältnisse: Das wollen wir auch! „Als ich das erste mal in Finnland war, dachte ich: Ich bin im Comiczeichner-Paradies“, erzählt Titus Ackermann von der Zeichnergruppe Moga Mobo, die 2013 von den Finnen zum Comicfest in Helsinki eingeladen wurden. Ihre Flüge wurden übrigens vom Goethe-Institut bezahlt. Die Dinge ändern sich. Auch hier. Langsam. Um den heutigen Zustand zu erreichen, hat auch die finnische Comicszene zehn Jahre gekämpft und harte Lobby-Arbeit geleistet. Von nichts kommt nichts. Mittlerweile ist ja auch bei uns die Kunstwertigkeit der Bildergeschichten allgemein anerkannt. Doch die heimische Kulturförderung zeigt sich davon naturgemäß erstmal unbeeindruckt: Nur weil Comics auch im Feuilleton besprochen werden, macht der Staatshaushalt nicht freiwillig seinen Geldsack auf. Wer gibt schon freiwillig Geld?

Trügerische Idylle: Eine Szene aus dem Beitrag von Reetta Niemensiva im Comic-Atlas Finnland
Trügerische Idylle: Eine Szene aus dem Beitrag von Reetta Niemensiva im Comic-Atlas FinnlandFoto: Reprodukt

Aber von den Finnen lernen, heißt siegen lernen?! Zumindest will es die deutsche Comic-Szene versuchen und den nächsten folgerichtig erscheinenden Schritt gehen. Nachdem man es geschafft hat, von der Öffentlichkeit als Kunstform wahrgenommen zu werden, will man auch entsprechend behandelt werden. Genug der schulterklopfenden Worte.

Als erster Schritt wurde im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb) im September 2013 ein etwas seltsam schwammiges Comic-Manifest veröffentlicht. Darin wird einmal mehr die Wertigkeit des Mediums Comic betont und von einem nicht näher genannten Adressaten die finanzielle Förderung von Comicprojekten gefordert, damit die deutschen Künstler ihr Potential noch besser entfalten können. Außerdem soll jemand ein Deutsches Comic-Institut gründen, als eine Art zentrale und kommunikative Comic-Begegnungsstätte. Am Ende steht: „Comic ist Kunst. Das muss jetzt auch die Kulturpolitik verstehen.“ Die Kulturpolitik interessiert es jedoch natürlich nicht im Geringsten, ob mal wieder irgendjemand irgendwo allgemein irgendwas fordert.

Durchwachsene Reaktionen

Die Reaktionen auf das Comic-Manifest waren dann, vorsichtig ausgedrückt, recht durchwachsen. Vermittelte es doch den Eindruck einer lose im Raum schwebenden Forderung an ein ominöses Politikwesen, das eigene Sein gefälligst mit Geld zu alimentieren. „Hier bin ich, das unbekannte, ungewollte Kind. Das Feuilleton hat mich anerkannt. Jetzt zahle Unterhalt!“ Die teilweise extrem unterschiedlichen Reaktionen zeigen aber auch, wie zersplittert in der eigenen Wahrnehmung die einheimische Comicszene (mittlerweile?) ist. Oder positiv ausgedrückt: wie vielfältig. Und welche unterschiedlichen Vorstellungen und Bedürfnisse sie hat.

Deutschland ist eben nicht Finnland. Im Gegensatz zu Finnland gibt es in Deutschland einen potentiellen Mainstream-Markt. Und diejenigen, die sich dieser Richtung verpflichtet fühlen, propagieren, dass sich Qualität eben durchsetzt und sowieso wieder nur das gefördert würde, was niemand versteht und niemand will. Freie Comic-Markwirtschaft für alle! Sie argwöhnen  – natürlich zu Recht – dass sie vom dicken Förderungskuchen, der da nun bald der Comic-Kunstform serviert werden soll, nichts abbekommen würden.

Aber was wäre daran so schlimm? Jene, welche kommerziell erfolgreich sind, können (hoffentlich) ohnehin davon leben. Neue Formensprachen und Erzählformen entwickeln sich jedoch nun mal eher in der Nische. Von dort aus können künstlerische Entwicklungen angestoßen werden, von denen alle, die sich mit dem Medium Comic beschäftigen, profitieren können – wenn sie wollen. „Es geht bei dem Comic-Manifest darum, dass erstmal einige Bereiche der Szene auf ein kleines anderes Level gehoben werden“, sagt Hommer. „Und es ist logisch, dass das nicht mit allen gemeinsam passieren kann. Was dann aber insgesamt vielleicht zu einer Verbesserung der allgemeinen Situation beitragen wird.“

Geld nur für die Ausdruckstänzer und die Beziehungsfilmdreher des Comics

 Vorauseilende Vergleiche mit der deutschen Filmförderung, die im Verdacht steht, nur farblos schweigende Beziehungsfilme zu fördern, die sich nun wirklich niemand anschaut, hält Sascha Hommer dann auch für verfrüht:„Ich verstehe diese Vorwürfe durchaus, aber man muss auch sagen, dass die Comic-Szene in Deutschland im Verhältnis zu anderen Kulturbereichen so eminent unterfinanziert ist, dass die Gefahr, dass da etwas künstlich gepäppelt wird, was dann eh niemanden interessiert, überhaupt erst im übernächsten Schritt möglich wäre. Es ist nicht so, dass zu wenig Geld gibt, sondern gar kein Geld. In vielen Bereichen kann eine gewisse Qualität nicht hergestellt werden, weil es an den kleinsten Ressourcen fehlt. In Finnland ist es so, dass es Leute gibt, welche die Organisationsarbeit übernehmen – wie in anderen Ländern auch. Aber in Finnland werden diese Leute dafür bezahlt.“ Auch Titus Ackermann sieht das nicht als Problem: „In den USA gibt es ja ebenfalls eine Filmförderung. Und da ist auch nur einer von zwölf Filmen erfolgreich.“

Im Dissens über das Comicmanifest : Flix, Tim Dinter und Manuele Fior (von links) beim Internationalen Literaturfestival Berlin im September 2013.
Im Dissens über das Comicmanifest : Flix, Tim Dinter und Manuele Fior (von links) beim Internationalen Literaturfestival Berlin im...Foto: Markus Lippold

Natürlich gibt es keine Garantie, dass durch Förderung lauter Meisterwerke entstehen. Im Gegenteil. Jedoch: Müll wird so oder so produziert. Auf ein gutes Comicbuch kommen zehn mittelmäßige und noch mal doppelt so viele belanglose. So ist das nun mal. Das ist in anderen Kunstrichtungen nicht anders. Leider ist die Menschheit nicht komplett genial, und im Comicladen liegen nicht nur Meisterwerke zum Verkauf. Aber was spricht dagegen, die Meisterwerke in Ruhe zu produzieren? Damit sie vielleicht noch etwas meisterhafter werden?

Titus Ackermann: „Ich glaube, dass es ein Irrglaube ist, dass Stipendien und Förderung Einbußen in der Qualität bedeuten. Das würde ja vermutlich zehn bis zwanzig Leute betreffen, die dann in Ruhe an ihren Alben arbeiten könnten. Ob es dann später auch gedruckt wird, hängt von der Qualität ab.“ Akzeptanz und Offenheit gegenüber allen Talenten sei dabei aber wichtig.

„Das hat es bei uns auch nicht gegeben!“

Auf der anderen Seite könnte ein Förderungsprinzip anderen Künstlern überhaupt erst die Möglichkeit geben, das Medium zu bereichern. Wie viele gute Leute (und Werke) hat die Comic-Kunst verloren, weil die Produktionsvoraussetzungen auf Dauer zu schlecht und die Arbeit nicht mehr finanzierbar waren? Eine Haupttugend eines nicht geringen Teiles der einheimischen Comic-Szene ist Durchhaltevermögen. Aber das ist eine B-Tugend, eine Fleiß- und Durchhaltenote. Interessante und spannende Comics wären besser!

Illustre Unterstützer: Zahlreiche Künstler, Verleger und andere am Comic Interessierte haben das Manifest verfasst, hier stellen sie es im September 2013 beim Internationalen Literaturfestival Berlin vor.
Illustre Unterstützer: Zahlreiche Künstler, Verleger und andere am Comic Interessierte haben das Manifest verfasst, hier stellen...Foto: Lars von Törne

Titus Ackermann hält die Diskussion dann auch und vor allem für eine Neiddebatte, für Missgunst von Leuten, die es geschafft haben und nun sagen: „Das hat es bei uns auch nicht gegeben!“ Dieser Stolz, sich alleine durch zu beißen, den widrigen Umständen zu trotzen. Man will Anerkennung, aber als verkanntes Medium. Liebt uns, aber küsst uns nicht. Teilweise nimmt diese Einstellung groteske Züge an, wenn ein ICOM-Preisträger stolz auf seinem Blog schreibt, dass er seine Werke produziert, indem er seinen Jahresurlaub nimmt, um dann am Stück alles runterzuzeichnen – bis zur Erschöpfung. Der Zeichner ist stolz darauf, niemandem etwas schuldig zu sein. Auf die Idee, dass es noch viel besser wäre, sein Comics zu zeichnen UND Urlaub zu machen, scheint er nicht zu kommen. Hier spiegelt sich die faszinierende Tatsache wider, dass der Künstler seine eigene Kunst nicht für voll nimmt. Dass die Anerkennung, die er für das Medium fordert, bei ihm selbst noch gar nicht angekommen ist. Dass die Comic-Kunst, wenn sie überhaupt eine Berechtigung haben soll, sich demütig unter den widrigsten Umständen abgerungen werden muss. Man möchte wirklich niemand belästigen. Zeichnen muss weh tun, sonst ist es keine Kunst, sondern nur ein nettes Hobby. 

Auflösung der alten Strukturen

 Die Wagenburg-Mentalität der deutschen Comicszene löst sich jedoch langsam aber sicher auf. Neue Künstler wie Simon Schwartz veröffentlichen Werke, die mit der Puppenstubenmentalität der einheimischen Szene nichts mehr zu tun haben. Sie nehmen auch nicht an den Stammtischen Platz, sondern liefern ihre Werke ab und schauen, was sonst noch so geht.

Stilistische Vielfalt: Eine Seite von Hanneriina Moisseinen aus dem Comic-Atlas Finnland.
Stilistische Vielfalt: Eine Seite von Hanneriina Moisseinen aus dem Comic-Atlas Finnland.Foto: Reprodukt

 Sie scheren sich nicht darum, ob behauptet wird, Comic sei Punkrock. Comic ist nicht Punkrock. Comic ist ein leeres Blatt voller unendlicher Möglichkeiten, und die kann man nutzen oder nicht. Was kümmert den Punkzeichner das staatlich geförderte Beziehungs-Graphic-Novel? Was den Troll-Zeichner der Schabekartonkratzer? Ein Sparkassen-Comic-Zeichner hat mit Ulli Lust soviel zu tun wie der Gitarrist von Matthias Reim mit einer Jazztrompeterin.

 Wo bleibt das deutsche Comicinstitut?

 „Wir fordern die Errichtung eines deutschen Comic-Institutes.“ Natürlich wissen die Verfasser des Comicmanifestes, dass sich die geforderten Förderungen und Errichtungen nicht von allein einstellen. Was kaum bekannt ist, ist die Tatsache, dass sich in kurz nach der Verlesung des Mainfestes eine Deutsche Comicstiftung e.V. gegründet hat. Im Moment hadert man noch mit dem deutschen Vereinsrecht. Ziel ist es, die Gründung eines Deutschen Comicinstitutes mit internationaler Ausrichtung voranzutreiben. Zu diesem Zweck steht man natürlich im Kontakt mit dem finnischen Vorbild. Geplant ist eine Art Drei-Säulen-Modell: 1. Förderung von konkreten Comicprodukten 2. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung (Archiv/ Konferenzen/Workshops/Bibliothek) und 3. die kulturelle pädagogische Bildung, was soviel wie Comic-Missionierung meint. Realistischerweise veranschlagt Gründungsmitglied Jens Meinrenken für die Umsetzung etwa fünf Jahre. Gesucht werden im Moment vor allem Experten in Vereins- und Rechtswesen. Leute, die sich mit Förderungen auskennen.

 Der finnische Comicatlas zeugt  von der Lebendigkeit und der großen Vielfalt der finnischen Szene – trotz oder wegen der Förderung. Er enthält Beiträge von zwölf Zeichnern und Zeichenrinnen. Der Stil reicht von niedlichen Mädchencomics über das Erlangen der Liebe von Reetta Niemensivu, über märchenhafte Seiten von Tommi Musturi bis zu den undergroundigen, hölzernen Schabekarton-Bildern von Szene-Urgestein Matti Hagelberg und den auch zeichnerisch herausragenden Arbeiten von Anna Sailamaa und Amanda Vähämäki. Wobei man sich nicht täuschen lassen sollte, denn gerade bei dem mädchenhafte Beitragt von Reetta Niemensiva in zarten Pastelltönen handelt es sich nur um den Ausschnitt aus einer längeren Geschichte, die vom Sterben erzählt. Die Finnen selbst, so munkelt man, bemängeln, der Atlas wäre etwas zu kommerziell geraten. Quasi zu lesbar.

Finnische Phantasie: Eine Seite aus dem Atlas-Beitrag von Marko Turunen.
Finnische Phantasie: Eine Seite aus dem Atlas-Beitrag von Marko Turunen.Foto: Reprodukt

 Das kommt dann halt dabei raus, murmeln dagegen die erfolgreichen Mainstreamzeichner und wenden sich wieder ihrer Deadline zu. Derweil schlurfen die Punkrocker zum Copy-Shop, und die Deutsche Comicstiftung e.V. versucht, sich selbst zu gründen. Es bleibt spannend. Hoffentlich! Es lebe die Vielfalt!

PS: Finnland ist dieses Jahr Gastland auf der Frankfurter Buchmesse und wird auch auf dem Comicsalon Erlangen präsent sein. Wer Kontakt zum neu gegründeten Comicinstitut sucht, kann Jens Meinrenken eine E-Mail schreiben: meinrenken_jens@gmx.de (Experten für Vereins- und Förderungsarbeit werden gesucht!)

 Unser Autor Andreas Hartung (Aha) arbeitet als Comiczeichner, Illustrator und Grafiker. Der Berliner ist Herausgeber des Comic-Magazins "Epidermophytie" und Co-Organisator des Comic-Wettbewerbs Comic Clash. Mehr von Aha gibt es hier.

Hinweis: Einen Comic-Reisebericht aus Finnland finden Sie auf der Comicseite in der Printausgabe des Tagesspiegels am 13. März.

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