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Wettbewerb : Die besten Comics des Jahres - Frauke Pfeiffers Favoriten

10.12.2012 16:42 UhrVon Frauke Pfeiffer
Frauke Pfeiffer.Bild vergrößern
Frauke Pfeiffer. - Foto: Privat

Nach unseren Lesern nennt jetzt die aus neun professionellen Comiclesern bestehende Jury ihre Favoriten des zu Ende gehenden Jahres. Heute: Frauke Pfeiffer (Comicgate)

In den vergangenen Wochen haben wir unsere Leser gefragt, welches für sie die besten Comics des Jahres 2012 waren. Mehr als 100 Einsendungen mit teilweise ausführlichen Begründungen erreichten uns, hier ist eine Auswahl davon dokumentiert.

Jetzt ist die Fach-Jury dran. Sie besteht aus Anne Delseit (AnimaniA, Comix), Lutz Göllner (zitty), Volker Hamann (Reddition), Matthias Hofmann (Alfonz), Martin Jurgeit (Comixene), Stefan Pannor (Spiegel Online), Frauke Pfeiffer (Comicgate), Andreas Platthaus (FAZ) und Lars von Törne (Tagesspiegel).

Jedes Jurymitglied war aufgefordert, unter den im vergangenen Jahr auf Deutsch erschienen Titeln seine fünf Favoriten zu nennen und die Auswahl kurz zu begründen. Hier die Antworten von Frauke Pfeiffer aus der Chefredaktion des Fachmagazins Comicgate.

Herausragend: Flix' Tagesspiegel-Serie "Schöne Töchter" (hier ein Auszug aus der aktuellen Folge" und "Portugal".Bild vergrößern
Herausragend: Flix' Tagesspiegel-Serie "Schöne Töchter" (hier ein Auszug aus der aktuellen Folge" und "Portugal". - Foto: Promo

Platz 5: "Schöne Töchter" von Flix (Tagesspiegel)
Kurze Gefühlsregungen, die nur einige Sekunden dauern, oder aber Emotionen, die man ewig mit sich herumträgt - Flix vermag es, um dieses Ungesagte, Unsichtbare herum glaubhafte kleine Geschichten zu basteln. Wenn man wie dieser Künstler ein guter Beobachter ist, reichen wenige Panels und Momentaufnahmen, um den Leser mit auf Reisen zu nehmen, die ihm vermutlich häufig vertrauter erscheinen, als er es gedacht hätte.

Platz 4: "Portugal" von Cyril Pedrosa (Reprodukt)
Der Franzose Cyril Pedrosa arbeitet in diesem visuell beeindruckenden Werk die Geschichte seiner portugiesischstämmigen Familie auf. Lange verdrängt und eher durch einen Zufall ausgelöst, macht er sich mit Mitte 30 auf die Suche nach dem, was Heimat und Familie für ihn tatsächlich bedeuten könnte. Farbenprächtig, melancholisch und anrührend.

Vielgelobt: Manu Larcenets "Blast" ist einer der Jury-Favoriten.Bild vergrößern
Vielgelobt: Manu Larcenets "Blast" ist einer der Jury-Favoriten. - Foto: Reprodukt

Platz 3: "Blast 1" von Manu Larcenet (Reprodukt)
Manu Larcenet zeigt sich mit diesem Werk stilistisch sehr experimentell; auch inhaltlich bewegt er sich auf neuem Terrain und wagt sich an die ausschweifende Charakterisierung eines Mörders. Die ihm eigene Leichtigkeit, die - trotz treffsicherer Charakterisierung und sozialkritischer Töne - seine sonstigen Werke auszeichnen, weicht hier einer intensiven Schwere, die trotzdem faszinierend ist und der man sich geradezu ausgesetzt fühlt. Eine fantastische Erweiterung der Bandbreite dieses begabten Künstlers.

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