• Potsdamer Neueste Nachrichten
  • Bootshandel
  • Qiez
  • zweitehand
  • twotickets
  • Berliner Köpfe
  • wetterdienst berlin

Wettbewerb : Die besten Comics des Jahres - Lutz Göllners Favoriten

06.12.2012 13:48 Uhrvon
Lutz Göllner.Bild vergrößern
Lutz Göllner. - Foto: Daniel Josefsohn/zitty Verlag

Nach unseren Lesern nennt jetzt die aus neun professionellen Comiclesern bestehende Jury ihre Favoriten des zu Ende gehenden Jahres. Heute: zitty-Redakteur Lutz Göllner

In den vergangenen Wochen haben wir unsere Leser gefragt, welches für sie die besten Comics des Jahres 2012 waren. Mehr als 100 Einsendungen mit teilweise ausführlichen Begründungen erreichten uns, hier ist eine Auswahl davon dokumentiert.

Jetzt ist die Fach-Jury dran. Sie besteht aus Anne Delseit (AnimaniA, Comix), Lutz Göllner (zitty), Volker Hamann (Reddition), Matthias Hofmann (Alfonz), Martin Jurgeit (Comixene), Stefan Pannor (Spiegel Online), Frauke Pfeiffer (Comicgate), Andreas Platthaus (FAZ) und Lars von Törne (Tagesspiegel).

Jedes Jurymitglied war aufgefordert, unter den im vergangenen Jahr auf Deutsch erschienen Titeln seine fünf Favoriten zu nennen und die Auswahl kurz zu begründen. Hier die Antworten von Lutz Göllner, Kulturredakteur bei der zitty.

In der Spitzengruppe: "Hellboy" und "Asterios Polyp".Bild vergrößern
In der Spitzengruppe: "Hellboy" und "Asterios Polyp". - Foto: Promo

Platz 5: Mike Mignola u.a.: "Hellboy" 12/"B.U.A.P" 10 (Cross Cult)
Ich mag den großen roten Kerl einfach. Und wie da ein Mann – Mignola – und sein Team seit 20 Jahren (!!!) ihre hohe Qualität beibehalten, das nötigt mir eine Menge Respekt ab. Andere, die zur selben Zeit gestartet sind (John Byrnes „Next Men“, Frank Millers „Sin City“) haben in dieser Zeit schwer nachgelassen.

Platz 4: David Mazzucchelli: "Asterios Polyp" (Eichborn)
Einerseits: Der Mazzucchelli hat doch die Pfanne heiß mit seinen zehn Sonderfarben, dem japanischen Recyclingpapier und der chinesischen Druckerei. Auf der anderen Seite: Ja, die Geschichte ist wahnsinnig clever konstruiert, voller wunderbarer Symbole, das Lettering ist wunderschön, sehr durchdacht und erleichtert das Lesen. Es ist ein kühler, intellektueller Spaß, den sich Mazzucchelli da erlaubt, und wüsste man nicht, dass er zehn Jahre an diesem Buch gearbeitet hat und darüber immer wieder in tiefe, persönliche Verzweiflung stürzte, man müsste ihn für einen kompletten Spinner halten.

Meisterarbeit: "Don Quijote".Bild vergrößern
Meisterarbeit: "Don Quijote". - Foto: Promo

Platz 3: Flix: "Don Quijote" (Carlsen)
Was soll ich sagen? Alles, was Flix macht, ist gut. Irgendwie ist es langweilig, ihn immer nur zu loben. Aber wenn „Held“ und folgende Bände Gesellenstücke waren, ist das hier in seiner Verbindung aus altbekannten Elementen und zeitgemäßer Neuinterpretation eine Meisterarbeit.

Weitere Themen

Mehr

Tagesspiegel-Partner

  • Wohnen in Berlin

    Gewerbe- oder Wohnimmobilien: Große Auswahl an Immobilien beim großen Immobilienportal.

Empfehlungen bei Facebook

Der Tagesspiegel im Sozialen Netz

Alle Tickets für Berlin und Deutschland bequem online bestellen!

Tickets hier bestellen | www.berlin-ticket.de