Neuer Sponsor : Alba Berlin: Hilfe aus Fernost

Alba Berlin hat für die nächsten drei Jahren einen neuen Trikotsponsor aus China. In neue Dimensionen werde der Klub aber nicht vorstoßen, sagt Manager Baldi.

von
Alba-Geschäftsführer Marco Baldi (links) mit dem Chef des neuen Sponsors Techcent, Xiang Deng.
Alba-Geschäftsführer Marco Baldi (links) mit dem Chef des neuen Sponsors Techcent, Xiang Deng.Foto: Alba Berlin

Geld ist nicht alles im Sport, aber schon ziemlich viel. Deswegen ist es eine „sehr gute Meldung“, wie Albas Manager Marco Baldi am Dienstag befand, dass der Basketball-Bundesligist einen neuen Trikotsponsor hat. Das chinesische Unternehmen Techcent ziert in den nächsten drei Jahren neben Hauptsponsor Alba die Brust der Berliner Basketballer. Zahlen mochte Baldi nicht nennen, aber der neue Partner helfe enorm, um sich zu stabilisieren.

Stabilität war in den vergangenen Monaten ein häufig verwendeter Begriff von Baldi. Schließlich fehlte seiner Mannschaft genau das. Mitreißenden Spielen folgten regelmäßig maue Vorstellungen. Erst am Ende, im Play-off-Viertelfinale gegen Bayern München, schien sich das Team gefunden zu haben – trotz der Niederlage.

„Wir sind unter den Erwartungen geblieben, das muss man letztlich schon konstatieren“, sagte Baldi am Dienstag. Der chinesische Sponsor soll helfen, dass die nächste Spielzeit weniger wellenförmig verläuft. Baldi sagte aber auch: „Wir werden deswegen nicht in neue Dimensionen vorstoßen.“ Vielleicht wäre genau das aber notwendig, um mit den großen Rivalen Bayern München oder Bamberg mithalten zu können. Beide verfügen über einen weitaus größeren Etat als Alba.

Alba sucht mit Hochdruck einen neuen Trainer

Die Berliner sind seit 2011 in China aktiv. Alba etablierte in Fernost Partnerschaften auf mehreren Feldern, zum Beispiel im Schul- und Universitätssport. Auch in den vergangenen drei Jahren hatte Alba in dem Metallunternehmen ZhongDe Metal Group einen chinesischen Trikotsponsor. Der neue Förderer Techcent hält Anteile an der Recyclingfirma Alba Group. „Wir glauben, dass wir mit der Partnerschaft weitere Türen öffnen können in China“, sagte Baldi.

Der 55-Jährige ist in diesen Tagen ein schwer beschäftigter Mann. Alba Berlin steht vor einem Umbruch. Es müssen einige neue Spieler sowie ein neuer Trainer gefunden werden. „Wir können noch nichts vermelden. Aber wir arbeiten mit Hochdruck daran“, sagte Baldi.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben