
Über 400 Menschen wurden in diesem Jahr im Iran bereits hingerichtet, auch die Schikanen gegen Filmemacher gehen weiter. Ali Ahmadzadeh darf nicht ausreisen – und ein Berliner Open-Air-Festival zeigt Filme zur Todesstrafe im Iran. Hinsehen!

Über 400 Menschen wurden in diesem Jahr im Iran bereits hingerichtet, auch die Schikanen gegen Filmemacher gehen weiter. Ali Ahmadzadeh darf nicht ausreisen – und ein Berliner Open-Air-Festival zeigt Filme zur Todesstrafe im Iran. Hinsehen!

Wer vom Tablet musiziert, braucht digitale Noten. Die gibt es auf zahlreichen Apps. Musiker träumen davon, dass der Notentext kein PDF mehr ist, sondern flexibel wie ein Worddokument. Ein Berliner Unternehmen trainiert dafür eine KI.

Schauplatz des Kalten Kriegs und der Wende: Bis der Checkpoint Charlie zum angemessenen Erinnerungsort umgestaltet ist, dauert es noch. Gut, dass Berlin sich Zeit dafür nimmt.

In Ian McEwans „Lektionen“ findet im Berliner Café Adler eine unerwartete Wiederbegegnung statt. Das Café gibt es zwar nicht mehr, doch die Erinnerung ist umso lebendiger.

Wie Geopolitik, Religion und bigotte Moral bei den Blockbustern der Saison die Zensur in Asien auf den Plan rufen – und wie „Barbie“ in China ankommt.

Die Vorwürfe gegen den US-Filmstar wurden vor Gericht abgewiesen. Wurde Spacey Unrecht getan? Machtmissbrauch ist oft nicht justiziabel. Über das Schwarz-Weiß-Denken bei MeToo-Vorwürfen.

Wieso unterstützt das Land Berlin das wichtigste Festival der Stadt eigentlich nicht, das ihren Namen sogar im Titel trägt? Ein Plädoyer.

Programm verkleinert, Sektionen gestrichen? Mariette Rissenbeek, Geschäftsführerin der Internationalen Filmfestspiele Berlin, über die angekündigten Umstrukturierungen.

Sind so nasse Füße: Am Kreuzberger Wrangelbrunnen möchte man sich gerne zu Oder, Elbe, Weichsel und Rhein gesellen.

Zeitgleich mit „Barbie“ startet Christopher Nolans „Oppenheimer“ über den „Vater der Atombombe“, der später der Spionage verdächtigt wurde. Auf die Bombe folgte in der McCarthy-Zeit ein Vernichtungskrieg der Worte: Nolans erster Talking-Heads-Film.

Eine ziemlich andere Marienvesper, mit Kompositionen von Frauen: Das Berliner Vokalensemble The Present feiert mit seinem Debütalbum „Ex Utero“ das Leben.

Verstärkt sie nun Diskriminierung und Ausgrenzung oder ist sie unverzichtbar bei Protest- und Demokratiebewegungen? Über Chancen und Gefahren der Gruppendynamik.

Sonst ist der Niedergang des deutschen Kinofilms unausweichlich, sagt der Geschäftsführer der größten deutschen Produzentenvereinigung, Björn Böhning. Ein Gespräch über den Ausstieg von Sky, die Öffentlich-Rechtlichen und den Fall Til Schweiger.

Zensur in den USA: Immer mehr Bücher über Rassismus, Queerness oder Gesellschaftskritik verschwinden dort aus Bibliotheken. Der PEN schlägt schon länger Alarm.

Dreharbeiten gestoppt, Premieren ohne Stars – und was ist mit den großen Herbstfestivals? Der Doppelstreik der Schauspieler und Drehbuchautoren hat immense Konsequenzen für die US-Filmindustrie.

Trotz großen Publikumserfolgs im vergangenen Februar muss das Filmfestival schrumpfen. Dringende Personal- und Strukturfragen sind nicht geklärt – auch weil politische Zusagen fehlen.

Volle Häuser, Rekordauslastungen, die Pandemie ist überstanden. Lauter positive Nachrichten zum Ende der Spielzeit – aber wie geht es weiter angesichts der Kostensteigerungen auch in der Kultur?

Die einen schimpfen auf die Moderne, die anderen befürchten einen Rechtsruck in der Baukunst: Der Streit um die Architektur wird in Schweden immer ideologischer.

Die Berlinale muss sparen. Wie geht es weiter beim großen Publikumsfestival, fallen ganze Sektionen weg? Nächste Woche trifft sich das Leitungsduo Rissenbeek und Chatrian mit der Kulturstaatsministerin.

Ein Film wie ein flämisches Genrebild - und eine Hommage an das französische Kino: Der italienische Regisseur Pietro Marcello verteidigt in seinem dritten Spielfilm die Rechtlosen.

Heftig umstritten, aber nichts geschieht: Die geplante temporäre und kommentierende Überblendung des Kuppel-Spruchbands ist zu teuer, teilt das Humboldt Forum mit.

Til Schweiger, Till Lindemann - und wieder Machtmissbrauch an deutschen Bühnen. Jetzt soll ein Verhaltenskodex für die Kulturbranche erarbeitet werden. Bringt der was?

Eine RBB-Umfrage zum Machtmissbrauch an deutschen Bühnen fördert Ungereimtheiten am Berliner Gorki zutage. Wie war es mit der Mediation zwischen Mitarbeitenden und Intendantin Langhoff?

Bei ihrem Debütkonzert mit dem Rundfunk Sinfonieorchester Berlin dreht die russisch-ukrainische Dirigentin schwungvoll am Rad - und wahrt doch die Contenance.
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