
Zugehörigkeit oder Abschottung, Abgrenzung oder Ausgrenzung, darum geht es im Kern bei vielen Debatten. Besser wäre es, auf das Verbindende zu setzen.

Zugehörigkeit oder Abschottung, Abgrenzung oder Ausgrenzung, darum geht es im Kern bei vielen Debatten. Besser wäre es, auf das Verbindende zu setzen.

Umschwärmt und diskriminiert: Ein Biopic erinnert an den dunkelhäutigen französischen Geigenvirtuosen und Komponisten Chevalier de Saint-Georges

Der frühere Hongkonger Studentenführer Nathan Law lebt seit 2020 im Exil in London. Ein Gespräch über das globale Erstarken des Autoritarismus – und warum er die Hoffnung nicht aufgibt.

Hilfe, die Leute mögen meinen Nachfolger lieber: Axel Ranisch inszeniert Händels „Saul“ an der Komischen Oper Berlin

Ein Gutachten hat Schloss-Großspender Bödecker antisemitische Denkmuster bescheinigt. Der Förderverein hätte genauer hinsehen müssen, so die Kulturstaatsministerin.

Der Mäusebunker ist gerettet – und kann nachgenutzt werden: Landeskonservator Christoph Rauhut über das Modellverfahren zum Betonkoloss in Lichterfelde.

Beredter Klangzauberer, nicht nur bei Sibelius: Mikko Franck dirigiert die Berliner Philharmoniker.

Ein Held mit pädophilen Neigungen: Der jüngste Film des Österreichers Seidl zog schwere Vorwürfe auf sich. Die Kinder am Set seien nicht ausreichend geschützt worden. Und was zeigen die Bilder?

Soziale Spaltung, Fake News und die Kunst des Zweifelns: ein diskursives Festival des Goethe-Instituts zum Thema Vertrauen.

Die polnische Theaterregisseurin Magda Szpecht zeigt in ihrer Lecture-Performance „Cyber Elf“ beim Berliner Theatertreffen, wie sie im Internet gegen russische Propaganda vorgeht.

Regisseur Volker Schlöndorff wurde bei der Filmpreis-Gala mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet, einer Lola fürs Lebenswerk. Auf einer Fahrt durch Berlin zeigt er die wichtigsten Schauplätze seines Schaffens.

Am Freitag wird der Deutsche Filmpreis verliehen. Ein Gespräch mit den drei Regie-Nominierten Sonja Heiss, Edward Berger und Ilker Çatak über ihre Persönlichkeit am Set, Herausforderungen und das deutsche Kino.

Das von der Stiftung Humboldt Forum beauftragte Gutachten zum Großspender Ehrhardt Bödecker ist jetzt in Gänze einsehbar. Offen judenfeindlich war er nicht, aber seine Schriften offenbaren antisemitische Topoi, Relativierungs- und Entlastungsmuster.

Der Rechtsanwalt Peter Raue überprüfte die anonymen Großspender des Berliner Humboldt Forums. Er findet, der Bankier Ehrhardt Bödecker werde zu Unrecht an den Pranger gestellt.

Thomas Hengelbrock gehört zu den Pionieren der Freien Szene in der Klassik, er war auch schon Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Nun kommt er mit seinen Balthasar-Neumann-Ensembles nach Berlin. Ein Gespräch über Revoluzzer wie Beethoven und die Notwendigkeit von kreativem Wildwuchs.

Seine Konzerte sind Rituale, alle Jahre wieder pilgert die Fangemeinde zu dem russischen Pianisten und Antistar. Auch diesmal wurde sein Purcell-Mozart-Abend in der Philharmonie zum Ereignis.

Uraufführungen, seltene Saiteninstrumente und virtuose Tabla-Solos: Das Berliner Zafraan Ensemble gastiert mit indischen Musikern im Kammermusiksaal.

Ein Bilderrätsel, das einem die Augen öffnet: Angela Schanelecs bestürzendes Film-Orakel „Music“

Eine wahre Geschichte: Eine Personalrätin wird von einem Sexualtäter brutal überfallen, damit die Atomlobby ihre Geschäfte machen kann. Jean-Paul Salomé hat sie verfilmt.

Das „Nurejew“-Ballett ist abgesetzt und aus den Buchhandlungen verschwinden immer mehr Titel. Zu den Folgen der Gesetzesverschärfung gegen „Propaganda nicht-traditioneller Beziehungen“.

Keck, klug, totenbleich: ein Abend mit russischen Volksliedbearbeitungen

Der isländische Starpianist hat sein Programm „Mozart & Contemporaries“ bereits als Album eingespielt. Jetzt gastierte er damit in Berlin.

Dem Kino geht es nicht gut, auch wenn ihre Betreiber so engagiert ums Publikum werben wie nie. Die nächste, schon jetzt verpatzte Chance der Filmbranche für Werbung in eigener Sache: die Lola-Gala im Mai.
Ruhig, nur ruhig: Sam Mendes’ in England spielendes Melodram „Empire of Light“ beschwört die gute alte Zeit des Kintopp. Die finsteren Seiten der beginnenden Thatcher-Ära verschweigt er dennoch nicht.
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