
Ob „Sorsi e Morsi“, „Godshot“, „Kaffe“ oder „Übereck“: Das Publikum in den Bars und Kneipen des Wins-Kiezes wird immer jünger, und auch die Eckkneipen tolerieren die neuen Gäste.

Gerrit Bartels leitet das Kulturressort. Er ist seit 2006 im Tagesspiegel für die Literatur verantwortlich und schreibt auch über Pop, Kulturpolitik und Medien. Er hat Medizin studiert und als Arzt in der Inneren Medizin und der Psychiatrie gearbeitet.

Ob „Sorsi e Morsi“, „Godshot“, „Kaffe“ oder „Übereck“: Das Publikum in den Bars und Kneipen des Wins-Kiezes wird immer jünger, und auch die Eckkneipen tolerieren die neuen Gäste.

Die Literatur schwingt sich auch im neuen Jahr zu Höchstleistungen auf. Ein Ausblick auf neue Romane und Bücher, die in den nächsten Monaten von sich reden machen werden.

Gründungsdirektor des Jüdischen Museums, Berater von John F. Kennedy, Finanzminister von Jimmy Carter: An diesem Samstag wird der Weltbürger W. Michael Blumenthal 100 Jahre alt.

Der letzte Band von Marcel Prousts „Recherche“ ist ein Roman über den Krieg und wie dieser insbesondere die obere Gesellschaftsschicht durcheinandergewirbelt hat.

Das zentrale Fundbüro ist ein leicht versteckt liegender Unort am Flughafen Tempelhof, der für ein paar Glücksminuten zum schönsten Ort der Welt werden kann.

In ihrem neuen Erzählband „Luft zum Leben“ wandert die 1940 in Berlin geborene Schriftstellerin Helga Schubert durch ihre Biografie, die voller Brüche und Übergänge war.

Woher Marcel Proust die Inspiration für eine der berühmtesten und berüchtigsten Szenen der „Recherche“ bekommen hat.

Am Wochenende hat der schwerkranke Schriftsteller Joachim Lottmann mal wieder in Berlin gelesen. Dabei hat sich ein schöner Pop-Kreis geschlossen.

Mit ihrem Buch „Die späten Tage“ zieht die preisgekrönte Schriftstellerin Natascha Wodin die Bilanz ihres Lebens. Sie erzählt von den Malaisen und Lieben des Alters.

Der Berliner Schriftsteller Thorsten Nagelschmidt erzählt in seinem Buch „Nur für Mitglieder“ von seiner Weihnachtsphobie und wie er vor dem Fest nach Gran Canaria flüchtet und die „Sopranos“ schaut.

Über den erzählperspektivischen Bruch in „Unterwegs zu Swann“, dem ersten Band von Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.

Der Rapper Felix Blume alias Kollegah sorgt sich auf seinem neuen Album um Deutschland und will als Kanzler ohne Partei alles anders machen. Zum Beispiel „bis aufs Blut kämpfen“ und Palästina befreien.

War da nicht was? Xavier Naidoo beginnt seine Comeback-Tour, und auch andere umstrittene Bands füllen größere Hallen denn je.

Nachdem bereits fünf Länder verkündet haben, den ESC wegen der Teilnahme Israels zu boykottieren, gibt Nemo mit viel Aplomb seinen Siegerpokal zurück. Es ist nicht mehr als eine symbolische Geste.

Die Rue La Pérouse in Paris hat zwar nichts Besonderes zu bieten, ist aber ein wichtiger literarischer Ort: Denn hier wohnt in Prousts „Recherche“ Odette, die Dame in Rosa und Swanns große Liebe.

Gleich an vier Abenden spielt die britische Band Radiohead diese Woche in Berlin. Gelegenheit für eine kleine Erinnerung an ihr Konzert in der Wuhlheide am 11.9. 2001.

Der bosnisch-kroatische Schriftsteller Miljenko Jergović erhält 2026 den Europäischen Verständigungspreis der Leipziger Buchmesse für seinen Erzählband „Das verrückte Herz. Sarajevo Marlboro Remastered“.

Von Christian Kracht über Sylvie Schenk, Aria Aber bis zu Katerina Poladjan und Georgi Gospodinov: Wir stellen Literatur vor, die unbedingt gelesen werden muss.

Schreiben ohne Ende: „Tausendundeine Nacht“ ist eines der wichtigsten Bücher und ein Leitmotiv in Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.

Ein großer Spaß, der ins Weimer-Wimmelbild passt: Mit Anfang 20 hat der Kulturstaatsminister einen Lyrikband veröffentlicht, und jetzt gibt es die Besprechungen dazu. Reicht es nicht langsam?

Wie in Marcel Prousts Romanwerk ein kleines Sandtörtchen zu großer Literatur und dem Inbegriff der Erinnerung wurde.

Der Vorwurf, die Öffentlich-Rechtlichen seien zu links, wird stetig lauter. Nun steuert das ZDF dagegen und lässt den konservativen Journalisten Jan Fleischhauer mit Andersdenkenden diskutieren. Das Ergebnis ist vor allem: albern.

Nach dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 wurde Eli Sharabi 491 Tage als Geisel in Gaza gefangen gehalten. Über diese Zeit hat er nun ein erschütterndes Buch geschrieben.

Voller Beschwingtheit und Fabulierlust: Mit seinen fünf neuen Erzählungen über das Alter, den Tod, das Kino und die Literatur demonstriert Salman Rushdie, wie gut er das Attentat überwunden hat.
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