
Voller Beschwingtheit und Fabulierlust: Mit seinen fünf neuen Erzählungen über das Alter, den Tod, das Kino und die Literatur demonstriert Salman Rushdie, wie gut er das Attentat überwunden hat.

Voller Beschwingtheit und Fabulierlust: Mit seinen fünf neuen Erzählungen über das Alter, den Tod, das Kino und die Literatur demonstriert Salman Rushdie, wie gut er das Attentat überwunden hat.

Ein Hype, dem niemand glauben sollte: Nelio Biedermanns Roman über den Untergang einer ungarischen Adelsfamilie wird als Entdeckung und große Literatur gefeiert. Warum bloß?

Von „Sounds“ und „Spex“ über „Tempo“ bis zu „Vanity Fair“: Die Literaturwissenschaftlerin Erika Thomalla zeichnet die Entwicklung des Popjournalismus und damit auch die der Pop- und Gegenwartsliteratur nach.

Ehrlich und anmaßend: Der Kölner Bestsellerautor Frank Schätzing hat seine Autobiografie geschrieben und diese mit der Biografie von David Bowie kurzgeschlossen.

Am 20. November vergibt das Hamburger Nachrichtenmagazin erstmalig seinen „Spiegel“-Literaturpreis. Ob das der Literatur hilft?

Die Soziologin sollte an der Uni Rotterdam einen Vortrag über die romantische Liebe und den Kapitalismus halten – und wurde wieder ausgeladen. Der Grund: ihre Tätigkeit an der hebräischen Universität in Jerusalem.

Der Schauspieler, Musiker und Moderator Daniel Donskoy hat mit „Brennen“ seinen ersten Roman geschrieben - immer schön entlang der eigenen Biografie.

In den achtziger Jahren produzierte Dave Ball zusammen mit Marc Almond einen der größten Hits aller Zeiten: „Tainted Love“. Nun ist Ball im Alter von 66 Jahren gestorben. Ein Nachruf.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer scheint seine Besteuerung der Tech-Konzerne energisch voranzutreiben. Aber ist eine Regelung für 2026 realistisch?

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer wird vorgeworfen, mit seinem Magazin „The European“ das Urheberrecht verletzt zu haben. Die AfD fordert seinen Rücktritt, aber auch in der SPD wächst der Unmut über ihn.

Weitsicht eines Bürgers: Der Historiker Karl Schlögel legt in seiner Dankesrede für den Friedenspreis dar, was Europa von der Ukraine lernen kann.

Trotz schwerer Erkältung absolviert die Bestseller-Autorin Caroline Wahl souverän ihre Auftritte auf der Frankfurter Buchmesse. Die Lacher hat sie dabei immer auf ihrer Seite.

Die „taz“ stellt bis auf die „Wochentaz“ ihre tägliche Printzeitung ein. Stellen sollen nicht abgebaut werden. Ein Anlass, um kurz noch mal wehmütig zurückzuschauen.

Nach dem Verkauf der Frankfurter Unseld-Villa fand der traditionelle Kritikerempfang des Suhrkamp-Verlags erstmals im Holzhausenschlösschen statt.

Weimer-Show: Der Kulturstaatsminister eröffnet auf der Frankfurter Buchmesse den Ukraine-Stand, diskutiert über Thomas Mann, plaudert mit Elke Heidenreich und vergibt den Deutschen Verlagspreis.

Der renommierte Osteuropaexperte wird mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Er erklärt, wieso Putin sich vor den Menschen in Moskau fürchtet und wieso Russlands Strategie an der Front scheitert.

Freiheit, Demokratie und die Macht der Tech-Giganten: Am Dienstagabend wurde die 77. Frankfurter Buchmesse eröffnet. Kulturstaatsminister Wolfram Weimer appellierte, Google einzuhegen, zu besteuern, „notfalls zu zerschlagen.“

Nicht die glücklichste Entscheidung, Produktenttäuschung möglich: Die Schweizer Schriftstellerin Dorothee Elmiger gewinnt für ihren Roman „Die Holländerinnen“ den Deutschen Buchpreis.

Der Schriftsteller Thomas Melle leidet an Manie, Depression und Suizidgedanken. In „Haus zur Sonne“ hat er sein Leben in Literatur verwandelt. Am Montag bekommt er dafür vielleicht den Deutschen Buchpreis.

Das rechte Portal „Nius“ hat den Deutschen Verlagspreis und vermeintlich „radikal linke Buchverlage“ im Visier und adressiert seine Empörung an Kulturstaatsminister Weimer. Der sieht zum Glück keinen Handlungsbedarf.

Weil er auf Konzerten in Tel Aviv die israelische Flagge geschwenkt hat, wird Morrissey in der Türkei als „Zionist“ beschimpft. Die Folge: Zwei Shows von ihm im Dezember wurden abgesagt.

Wider populären Annäherungen: Mit der Wahl des ungarischen Schriftstellers László Krasznahorkai ist die Schwedische Akademie wieder ganz bei sich und ihrem ästhetischen Literaturverständnis.

Therapeutischer Abend: Satiriker Jan Böhmermann und Kulturstaatsminister Wolfram Weimer arbeiten im HKW die Absage des Chefket-Konzerts auf und reden über „Zwangsabgaben“ und Google-Zerschlagung.

Am Donnerstag wird in Stockholm der Literaturnobelpreis vergeben, und wie jedes Jahr haben die Spekulationen schon lange begonnen. Doch die Schwedische Akademie lässt sich nicht gern reinreden.
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