
Inzwischen fordern fast 400 Prominente eine andere Politik Israel gegenüber. Zuvor hatte die Journalistin und Aktivistin Sarah Maria Sander mit den Erstunterzeichnern ziemlich gnadenlos abgerechnet.

Inzwischen fordern fast 400 Prominente eine andere Politik Israel gegenüber. Zuvor hatte die Journalistin und Aktivistin Sarah Maria Sander mit den Erstunterzeichnern ziemlich gnadenlos abgerechnet.

Seelenführer und Geschmackslehrer: Wie Marcel Proust von dem englischen Kunstkritiker John Ruskin beeinflusst wurde.

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer bekommt einen größeren Etat, untersagt in seinem Haus das Gendern und gibt erinnerungspolitische Leitlinien vor. Dahinter ist eine Strategie erkennbar.

Mit seinem neuen Roman schließt der Berliner Schriftsteller eine Trilogie über seine Kaiserslauterer Unterschichten-Herkunft ab. Dieses Mal im Mittelpunkt: seine Mutter und zwei Tanten.

Ausgezeichnete Wahl: Der Historiker und ausgewiesene Osteuropa-Experte Karl Schlögel erhält im Oktober in Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Michel Houellebecqs Roman „Vernichten“ lesen, bewundern und darüber einen eigenen Roman schreiben: Sylvie Schenk erinnert sich „In Erwartung eines Glücks“ an ihr Leben, Lieben und Schreiben.

Jina Khayyer hat einen autofiktionalen Roman über ihre iranische Familie geschrieben. Warum Proteste in Wellen kommen – und Klischees sie wütend machen.

Jahrelang hat unser Autor das Aussortieren seiner Bibliothek aufgeschoben. Als es schließlich nicht mehr anders ging, stieß er auf Probleme, fand Lösungen – und blickte tief in seine eigene Biografie.

Musical, Mockumentary, Konzertfilm, Song: Alex Ross Perry hat einen Film über die US-Band Pavement gedreht, der alles ist, nur kein Biopic.

Lauschige Gärten, ein kühles Getränk und spannende Küche – Kunst und Kulinarik können ein Dreamteam abgeben. In diesen zehn Berliner Museumscafés lohnt sich ein Besuch.

Die Österreicherin Marlene Streeruwitz erzählt von einer Frau, die als Gastdozentin in New York versucht, eine Auszeit von ihrem Leben in Wien zu nehmen. Erholsam ist das nicht, aber voller Erkenntnisse.

Die österreichische Schriftstellerin Natascha Gangl erhält in Klagenfurt den mit 25.000 Euro dotierten Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Berliner Autor Boris Schumatzky wird Zweiter.

„Die Zeit“ hat eine Kolumne des Schriftstellers Maxim Biller mit dem Titel „Morbus Israel“ wegen Formulierungen, „die nicht den Standards der Zeit entsprechen“, wieder von ihrer Homepage genommen.

Der frühere Vizekanzler Robert Habeck moderiert künftig eine Gesprächsreihe am Berliner Ensemble. Zum Auftakt empfängt der Grüne seinen einstigen Kabinettskollegen Volker Wissing und Anne Will.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich für die Aufnahme der französischen Housemusik in das immaterielle Kulturerbe der UNESCO ausgesprochen.

Mit einer Rede der deutsch-iranischen Schriftstellerin Nava Ebrahimi sind die 49. Tage der deutschsprachigen Literatur eröffnet worden. Bis Sonntag wird in Klagenfurt nun vorgelesen und bewertet.

Bloß nicht mehr im Unbekannten bleiben: Kurze Porträts der Autorinnen und Autoren, die dieses Jahr in Klagenfurt lesen. Ein Physiker und eine Medizinerin sind auch dabei.

An diesem Mittwochabend werden in Klagenfurt die 49. Tage der deutschsprachigen Literatur mit einer Rede der deutsch-iranischen Schriftstellerin Nava Ebrahimi eröffnet.

Kalifornischer Sonnenpop, eine raue Ausnahmestimme, retrofuturistischer Elektro-Funk, fröhlich rumpelnder Boogie-Blues und Indiepop mit Niedlichkeitsalarm – so klingt unser Soundtrack für die heißen Tage.

Seit zehn Jahren lädt Rainer Schmidt zum Pop- und Literatursalon „Writers’ Thursday“ ins Borchardt Restaurant. Am Donnerstag gibt es die große Jubiläumslesung im Haus der Visionäre.

Der letzte schreibende Bohemien und gelernte Berliner Bernd Cailloux hat sich Gedanken über die Malaisen des Alters gemacht. Was er sicher weiß: Bangemachen gilt nicht.

Schon wieder hat ein Fake-Account im Netz vermeldet, die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek sei gestorben. Viele Medien fielen sofort drauf rein.

Wie man die Toten aus ihrer Gegenwart versteht: Der Journalist und Historiker Jacques Schuster hat einen lesenswerten, literarischen Spaziergang über den Jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee in Berlin unternommen.

Als die Großmutter stirbt, ist das ein harter Schlag für den Erzähler der „Recherche“. Marcel Proust hat dabei den realen Tod seines Vaters im Jahr 1903 vor Augen gehabt.
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