
Über 400 geflüchtete Kinder und Jugendliche warten in ihren Unterkünften auf einen Schulplatz. Für die Kurse zur Überbrückung könnte schon ab Frühsommer das Geld fehlen, mahnt ein Träger von „Fit für die Schule“.

Über 400 geflüchtete Kinder und Jugendliche warten in ihren Unterkünften auf einen Schulplatz. Für die Kurse zur Überbrückung könnte schon ab Frühsommer das Geld fehlen, mahnt ein Träger von „Fit für die Schule“.

Kurz vor dem Beschluss des Haushalts wird bekannt: Dem hoch gelobten Integrationsvorhaben droht nach jahrelangen Planungen das Aus. Die Evangelische Kirche ist „bestürzt“, der familienpolitische SPD-Sprecher spricht von einem Skandal.

Berliner Schulen erhalten mehr Möglichkeiten beim Umgang mit ihren Geldern. Bislang zweckgebundene Mittel können nun anders genutzt werden. Die Senatorin spricht von einem Meilenstein.

An diesem Mittwoch entscheidet der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses über den Etat für 2025. Dabei soll es auch um die Klassenfahrten und mehr finanziellen Spielraum für Berlins Schulen gehen.

Jahrzehntelang konnte es jeder Berliner Schüler auf dem Gymnasium versuchen. Das ist jetzt vorbei. Wer nicht mindestens einen Schnitt von 2,2 schafft, muss zum Eignungstest. Das Prozedere schürt Ängste.

CDU und SPD haben sich in der Kultur, beim Verkehr und der Bildung auf viele Änderungen an den Sparbeschlüssen geeinigt. Viele Einrichtungen dürften aufatmen. Nun liegt die ganze Liste vor.

Nach harten Debatten haben sich CDU und SPD darauf verständigt, etliche freie Träger der Kinder- und Jugendarbeit zu retten. Das gelang mit einem Griff in den Bezirkshaushalt.

Schulen sollen ab sofort mehr Freiheit erhalten, ihre Gelder selbst einzuteilen. Sie könnten daher das gedeckelte Budget für Klassenfahrten aufstocken. Darauf haben sich die Fachleute der Koalition geeinigt.

Erneut fiel am Donnerstag Unterricht aus: Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hatte zum 20. Warnstreiktag für kleinere Klassen aufgerufen. Erstmals waren auch Beschäftigte der öffentlichen Horte dabei.

Das Bergius-Kollegium hatte einen Forderungskatalog vorgelegt, um die Lage der Schule zu verbessern. Der Bezirk antwortete vollständig abschlägig. Aber es gibt auch gute Nachrichten.

Weil die Finanzierung für Lehrer-Reisekosten geschrumpft ist, stehen viele Klassenfahrten auf der Kippe. Nun will der Senat prüfen, ob Schulen Gelder umschichten können.

Der Senat ergänzt die Finanzierung durch den Bund mit rund 66 Millionen. So sollen die Bedingungen für Schule bis 16 Uhr geschaffen werden.
Die Lage bei den Kurs- und Klassenfahrten wird immer unübersichtlicher. Viele Schulen können nur einen Bruchteil der Planungen umsetzen, während Frühbucher alle Gelder bekommen.

Ab sofort dürfen Berliner Schulen nur noch innerhalb eines engen Budgets Reisekostenzuschüsse für ihre Lehrkräfte beantragen. Doch es gibt Alternativen, die Klassenfahrten auch bei ausgeschöpften Töpfen möglich machen.

Wegen der neuen Etatzwänge könnten an einigen Berliner Schulen zwei Drittel der bisherigen Klassenreisen entfallen. Schulleiter sprechen von „Knechtung“ durch die starre Handhabung.

Ab sofort dürfen Schulen nur noch innerhalb eines engen Budgets Reisekostenzuschüsse für ihre Lehrkräfte beantragen. Die Zeiten der üppigen Nachfinanzierung sind vorbei. Jetzt werden Auswege gesucht.

Die Bibliotheken sollen helfen, die enormen Sprachdefizite der Berliner Schüler abzubauen und Lesefreude zu entfachen. Aber ein Personalkonzept gibt es nicht für sie.

Der Buchungsstopp für Schülerreisen und Gedenkstättenfahrten hatte an Berlins Schulen zu erheblicher Unruhe geführt. Inzwischen ist klar, dass das Basis-Budget nicht gekürzt wird. Dennoch gibt es erhebliche Einschränkungen.

Gewaltbereite Schüler, verzweifelte Lehrer: Nach dem Hilferuf des Kollegiums besucht die Bildungssenatorin an diesem Montag die Friedrich-Bergius-Schule. Die Erwartungen sind groß.

Die Münchhausen-Schule in Reinickendorf braucht dringend größere Räume. Bald sollte ein Neubau Entlastung schaffen, doch den hat der Berliner Senat nun verschoben. In einem Brandbrief warnen Eltern vor katastrophalen Folgen.

Der Bergius-Brandbrief lässt aufhorchen. Doch es gab schon vorher viele Probleme an Schulen im Bezirk. Dass sie nicht schneller gelöst wurden, liegt auch an Schulaufsicht und Bezirksamt.

In einem siebenseitigen Brandbrief hatte die Berliner Schule von katastrophalen Zuständen berichtet. Am Tag danach berichten Schüler von täglichen Schlägereien, Flaschenwürfen und Böllern.

18 Jahre nach dem Brandbrief der Neuköllner Rütli-Schule beschreibt eine Friedenauer Schule eine vergleichbar katastrophale Lage. Aus der BVV und der Elternschaft kommen Vorwürfe gegen die Schulaufsicht.

Fast zehn Prozent seiner Gesamtausgaben muss Berlin im kommenden Jahr einsparen. Welche Bereiche das besonders hart trifft und wer verschont bleibt.
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