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Laserpointer in Prenzlauer Berg : Drei Flugzeuge geblendet: 14-Jähriger gefasst

Ein 14-Jähriger hat zugegeben, von einem Dach in Prenzlauer Berg drei Flugzeuge mit einem Laserpointer geblendet zu haben. Die Polizei kam ihm schnell auf die Spur. Nun wird gegen ihn ermittelt.

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Gleich drei Piloten hatten dem Tower am Flughafen Tegel am Sonntagabend gemeldet, von einem Laserpointer geblendet worden zu sein. Eine Air Berlin Maschine kam aus Warschau und befand sich im Landeanflug auf Tegel in 1000 Meter Höhe. Das Flugzeug war dabei laut Polizei 18 Kilometer von der Landebahn entfernt. Der Pilot konnte den Ort, von wo aus die Störung kommen musste, offenbar präzise genug beschreiben. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein. Nur kurze Zeit später nahm die Besatzung eines Funkwagens einen 14-Jährigen auf dem Dach eines Hauses in der Hufelandstraße in Prenzlauer Berg fest. Den Laserpointer hatte er in der Hand. Er gestand, damit Flugzeuge geblendet zu haben, hieß es bei der Polizei. Der 14-Jährige soll auch in dem Haus wohnen. Er wurde seinen Eltern übergeben. Da er mit 14 Jahren strafmündig ist, drohen ihm nun strafrechtliche Konsequenzen. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt. Die geblendeten Piloten konnten ihre Maschinen sicher in Tegel landen.

Was für einen Laserpointer der Jugendliche bei sich hatte, konnte die Polizei nicht sagen. Doch einige Geräte reichen mit ihrem Laserstrahl mehrere Kilometer weit.

Erst am vergangenen Donnerstag war ein 14-jähriger Schüler von der Polizei ermittelt worden, nachdem er zuvor einen BVG-Busfahrer in Hermsdorf mit einem Laserstrahl geblendet hatte.

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