
Von A wie Antisemitismus bis Z wie Zulage hielt das auslaufende Jahr auch politisch einige Überraschungen bereit. Was Berlin 2024 beschäftigt hat. Ein landespolitischer Jahresrückblick auf Berlin.

Von A wie Antisemitismus bis Z wie Zulage hielt das auslaufende Jahr auch politisch einige Überraschungen bereit. Was Berlin 2024 beschäftigt hat. Ein landespolitischer Jahresrückblick auf Berlin.

Ab Januar wird Berlins Bürgerservice deutlich eingeschränkt. Grund ist die vorgezogene Bundestagswahl – denn in den Bezirkswahlämtern fehlt Personal.

Weil die Eröffnung des neuen Bauabschnitts mit Brückenbauarbeiten kollidiert, droht ein Verkehrschaos. Autofahrer und Kieze sind betroffen.

Berlins CDU-Fraktionschef fordert, die Flüchtlingsunterkunft in Tegel um einen Abschiebegewahrsam zu ergänzen und sie deutlich auszubauen. Viele dezentrale Standorte hält er für falsch.

Verliert die Linke ihre beiden Direktmandate in Berlin, fliegt sie aus dem Bundestag. Die Partei zieht euphorisch in den Kampf ums Überleben.

Der bald 77-jährige Gysi wird die kriselnde Partei in den Wahlkampf führen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen prominente Frauen.

Drei Milliarden Euro weniger stehen Berlin für 2025 zur Verfügung. Der Regierende Oberbürgermeister Kai Wegner verteidigte die Entscheidungen – die Opposition spricht von Chaos.

Berlin muss 2025 mit drei Milliarden Euro weniger auskommen, als geplant. Regierungschef Kai Wegner verteidigte das Vorgehen - Tausende demonstrierten dagegen.

Weil das „Berlin-Abo“ zum Deutschlandticket wird, zahlt Berlin im kommenden Jahr massiv drauf. Das ursprüngliche Einsparziel verfehlt Schwarz-Rot deutlich.

Er könne die Verzweiflung über die massiven Kürzungen verstehen, sagt Chialo – aber Sparen sei unumgänglich. Nun erfasst ihn eine Welle der Empörung. Wer kann sich Kultur jetzt noch leisten?

Die Firma Doctolib vermittelt millionenfach Arzttermine – und ist jetzt auch für die Charité tätig. Seit Jahren gibt es Kritik wegen des Datenschutzes. Dagegen wehrt sich Deutschland-Chef Nikolay Kolev im Interview.
Beim Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) wird das zweite Bewerbungsverfahren in Folge abgebrochen. Wer die Behörde ab 2025 führt, ist unklar.

Maria Borelli leitet das in Berlin für die IT-Sicherheit zuständige ITDZ. Sie blickt mit Sorge auf die Streichung etlicher Millionen für die Digitalisierung.

Antisemiten können kein Partner sein: Mit konkreten Maßnahmen will die angeschlagene Linke in Berlin ihre Haltung festigen. Doch es gibt Probleme.

Der Jahresbericht des Rechnungshofs stellt der Berliner Koalition ein schlechtes Zeugnis aus. Die Haushaltskrise sei auch ihre Schuld, heißt es.

Um die weitere Anmietung von Unterkünften für Geflüchtete hatte es intern Streit gegeben. Bestehende Verträge wurden am Mittwoch verlängert – mit Rückendeckung des Regierenden.
Schwarz-Rot hat den Nachtragshaushalt verabschiedet, der nun ins Parlament geht. Projekte und Träger wissen immer noch nicht, was im Detail auf sie zukommt.

Hunderte Menschen versorgen im Auftrag des Roten Kreuzes die Geflüchteten am ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel. Nun zieht sich ein Teil des DRK überraschend zurück.

Die Angestellten der maroden Zentral- und Landesbibliothek planen eine Aktion in die Friedrichstraße: Sie wollen das frühere Lafayette-Gebäude Q207 in Beschlag nehmen.

Das bisschen Haushalt? Finanzsenator Stefan Evers (CDU) verteidigt das Milliarden-Sparpaket als „gut vertretbar“. Innerhalb der Ressorts sieht er Spielraum, Mittel zu verschieben.

Katalin Gennburg ist eine der polarisierendsten Abgeordneten der Berliner Linken. Sie will in Marzahn-Hellersdorf kandidieren. In Friedrichshain-Kreuzberg bewirbt sich Pascal Meiser.

Die schwarz-rote Landesregierung spart auch bei queeren Projekten: Neben Jugendzentren ist auch das Schwule Museum betroffen. Ein Überblick, was bislang bekannt ist.

Seit Monaten sorgt die Landeszentrale für heftigen Streit zwischen CDU und SPD. Jetzt muss sie plötzlich mit deutlich weniger Geld auskommen. Wer die Kürzung veranlasst hat, ist unklar.

Der Bergius-Brandbrief lässt aufhorchen. Doch es gab schon vorher viele Probleme an Schulen im Bezirk. Dass sie nicht schneller gelöst wurden, liegt auch an Schulaufsicht und Bezirksamt.
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