
Vor zwei Jahren ist Kevin-Prince Boateng zu seinem Herzensverein Hertha BSC zurückgekehrt. Er sollte die Mannschaft als Leitwolf führen. Das war Problem und Lösung gleichermaßen.

Vor zwei Jahren ist Kevin-Prince Boateng zu seinem Herzensverein Hertha BSC zurückgekehrt. Er sollte die Mannschaft als Leitwolf führen. Das war Problem und Lösung gleichermaßen.

Seit Samstag ist der Abstieg von Hertha BSC besiegelt. Vor der sportlichen Führung liegen anspruchsvolle Aufgaben. Ein Selbstläufer ist die Rückkehr in die Bundesliga nicht.

Die Berliner dürfen in der Partie gegen den VfL Bochum lange auf ein Endspiel hoffen. Doch dann werden sie in der Nachspielzeit geschockt. Das ist bezeichnend für diese Spielzeit.

Was für eine Dramatik am vorletzten Spieltag der Fußball-Bundesliga. Hertha führt, zittert und erlebt dann einen Schock gegen den VfL Bochum.

Der Abstieg für die Berliner ist besiegelt. Der Verein war auf dieses Szenario längst vorbereitet und hat entsprechend gerechnet.

Trainer Pal Dardai und sein früherer Assistent Andreas „Zecke“ Neuendorf kritisieren die eigene Mannschaft. Statt Hoffnung für den Abstiegskampf verbreiten sie Zweifel.

Angeblich fehlen Hertha BSC im Etat für die neue Saison 60 Millionen Euro. Finanzchef Herrich ist trotzdem zuversichtlich, dass der Klub die Lizenz erhält.

Das Rechnen geht weiter. Hertha BSC muss auf fremde Hilfe hoffen, um den siebten Abstieg der Vereinsgeschichte noch zu verhindern. So ist die Konstellation.

Bei Hertha BSC rumort es auf vielen Ebenen. Doch zum großen Knall kommt es bei der Mitgliederversammlung nicht. Über die Abwahl von Präsidium und Aufsichtsrat wird gar nicht erst abgestimmt.

Bei der 2:5-Niederlage in Köln ist Hertha BSC erneut überfordert mit den Anforderungen des Abstiegskampfs. Die Probleme liegen tiefer, als selbst ihr Trainer Pal Dardai es gedacht hat.

Herthas Siegesserie endet, bevor von einer Serie die Rede sein kann. Nach der 2:5-Niederlage beim 1. FC Köln wird sich der Abstieg aus der Bundesliga wohl nicht mehr verhindern lassen.

Mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen doch noch zum Klassenerhalt. Was Pal Dardai mit Hertha BSC anstrebt, hat bisher nur Eintracht Frankfurt geschafft. Olaf Janßen erinnert sich.

Im Winter ist Davie Selke von Hertha BSC zum 1. FC Köln gewechselt. Nachdem er dort zuletzt immer besser zurechtgekommen ist, trifft er jetzt auf Hertha und seinen Förderer Pal Dardai.

Michael Lachmann gehört seit Anfang des Jahres dem Vorstand von TeBe an. Er sieht trotz sportlicher Krise das Potenzial, den Klub besser zu vermarkten.

Pal Dardai musste nach seinem Amtsantritt bei Hertha BSC erst ein bisschen experimentieren. Inzwischen bildet sich eine erste Elf und eine stabile Achse heraus.

Sportlich hat Hertha BSC am vergangenen Wochenende einen ersten Schritt Richtung Rettung gemacht. Dafür gibt es nun Wirbel jenseits des Platzes.

Hertha BSC hält mit dem ersten Sieg nach mehr als zwei Monaten die Hoffnung auf den Klassenerhalt am Leben. Dank Trainer Pal Dardai glaubt die Mannschaft wieder an sich.

Mit dem verdienten Erfolg gegen die Schwaben sehen die Berliner plötzlich wieder Land im Abstiegskampf, zumal neben den Stuttgartern auch Konkurrent Bochum verliert.

Pal Dardai will Hertha BSC mit vier Siegen aus den letzten vier Spielen doch noch vor dem Abstieg retten. Defensive allein wird dazu nicht reichen.

Nicht nur an der Tabellenspitze bleibt es in dieser Saison spannend. Auch im unteren Teil wird erbittert gekämpft. Wer bleibt am Ende erstklassig? Drei Experten antworten.

„Vier Spiele. Vier Siege. Das ist ein schönes Motto“, sagt Pal Dardai, der Trainer von Hertha BSC. Im Saisonendspurt darf seine Mannschaft sich keinen Ausrutscher mehr erlauben.

Hertha BSC war im Abstiegskampf der Verlierer des Wochenendes. Trotzdem ziehen die Berliner auch positive Erkenntnisse aus der 0:2-Niederlage bei den Bayern.

Pal Dardai will Hertha BSC nicht nur vor dem Abstieg retten. Er will auch den Nachwuchs fördern. Aber muss das unbedingt im Auswärtsspiel beim FC Bayern München sein?

Gegen Bayern München fehlen viele wichtige Spieler. Neben den gesperrten Suat Serdar und Marc Kempf fallen auch Marco Richter, Marton Dardai, Stevan Jovetic und Kevin-Prince Boateng aus.
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