
Der eloquente Reinickendorfer Gymnasiast möchte nach dem Abitur in die Bezirkspolitik wechseln. Das höchste Schüleramt wirkte schon bei manchen seiner Vorgänger als Sprungbrett.

Der eloquente Reinickendorfer Gymnasiast möchte nach dem Abitur in die Bezirkspolitik wechseln. Das höchste Schüleramt wirkte schon bei manchen seiner Vorgänger als Sprungbrett.

Schulinspektionen sollen künftig dort ansetzen, wo es am dringendsten ist. Dafür hat Berlin fünf Jahre gebraucht. Dass so viel Zeit verloren gegangen ist, bleibt ein Armutszeugnis.

Überraschend hat Bildungssenatorin Günther-Wünsch (CDU) alle Inspektionstermine für 2025/26 absagen lassen. Bei der Neuausrichtung wollen die Grünen auch das „psychosoziale Wohl“ der Schüler in den Blick nehmen.

Ohne Information der Öffentlichkeit ist Bildungssenatorin Günther-Wünsch (CDU) der Empfehlung des Qualitätsbeirates gefolgt: Die Arbeit der Inspekteure soll tiefgreifend reformiert werden. Erste Details sickern durch.

Den „Angebotsdschungel“ lichten und barrierefreien Wohnraum schaffen: Die Grünen-Fraktion möchten die Ausbildungsquote von Jugendlichen mit Behinderung erhöhen.

Die Koalition hat den Gymnasien Berufsorientierung verordnet. Allerdings ohne zu sagen, welchen anderen Fächern diese Unterrichtszeit weggenommen soll. Es gibt erste Befürchtungen.

Jeder dritte Platz beim Praxislernen fällt dem Spardruck zum Opfer. Berlins Linke befürchtet, dass als Folge die Zahl der Schulabbrecher steigen könnte.

Der Rückgang der Geburten in der Hauptstadt hinterlässt erste Spuren: In den vergangenen drei Jahren haben Dutzende Kitas aufgegeben. Auch die Eigenbetriebe sind betroffen.

Die CDU wollte der Trägerlandschaft ihren eigenen Stempel aufdrücken. Dazu sollte der Doppelhaushalt 2026/27 dienen. Stattdessen bleibt jetzt alles beim Alten.

Es sollte eine kleine Revolution sein: Die CDU wollte aus Religion erstmals seit dem Krieg ein staatliches Wahlpflichtfach machen. Im Haushaltsentwurf ist für dieses Ziel kein Cent mehr vorgesehen.

An 23 Tagen streikte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft seit 2021 für kleinere Klassen. Nun gab es ein erstes Treffen mit der Senatorin.

Erstmals hat eine Berliner Schule den Deutschen Schulpreis errungen, die bundesweit renommierteste Auszeichnung im Bildungsbereich. Bietet sie eine Blaupause für andere Schulen?

Im Konzept der Maria-Leo-Grundschule in Prenzlauer Berg dreht sich alles um das Miteinander. Räume werden ganz anders als üblich genutzt. Das überzeugte die Jury des Deutschen Schulpreises.

Nur ein Drittel der deutschen Kitas hat einer Studie zufolge ausreichend Fachpersonal. Forscher warnen vor einer schleichenden Entprofessionalisierung bei der Kinderbetreuung.

Tamina Grunert vom Heinrich-Hertz-Gymnasium siegt beim Finale von „Jugend präsentiert“. Das war nicht der einzige Berliner Spitzenplatz bei einem Bundeswettbewerb an diesem Wochenende.

In Berlin steigt die Zahl der vakanten Rektorenposten. Die Gründe sind vielfältig. Wie lange Stellen unbesetzt bleiben, wird von der Bildungsverwaltung nicht mehr erfasst.

Der spätere Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) war es, der als Abgeordneter die Aufwertung der schulischen Gremien verfolgte. An diesem Montag wird gefeiert.

Am Mittwoch feiert die ehemals mit Schimmel belastete Anna-Lindh-Schule ihren Neubeginn im modernen Gebäude. An ihrem alten Standort scheint die Zeit stehengeblieben. Ein Ortstermin.

80 Prozent der Berliner Kinder, die keine Kita besuchen, sprechen kein Deutsch. Bildungssenatorin Günther-Wünsch will das Problem angehen. Das steht im Gesetzentwurf – und das sind die Fallstricke.

Siebte Klassen mit 36 Kindern? So einen Fall soll es in Berlin seit Jahrzehnten nicht gegeben haben. Das betreffende Gymnasium könnte einen Fehler gemacht haben.

Der Bezirkselternausschuss reagiert „entsetzt“ auf die Gerichtsentscheidung. In Pankow kapitulierte das Schulamt vor der Mischung aus Sommerferien und Widersprüchen.

Am Montag ist in Berlin der erste Schultag nach den Sommerferien. Für Schüler und Lehrer ändert sich einiges. Und manche Probleme der Berliner Bildungspolitik verschärfen sich.

Auch im neuen Schuljahr fehlen an Berlins Schulen Lehrer. Das liegt nicht zuletzt an einem neuen Rekord: Berlin hat so viele Schüler wie seit 25 Jahren nicht mehr.

Pädagogenmangel, Fachfremde als Willkommenslehrer – und Schülerleistungen im freien Fall: An Berlins Schulen treffen Integration und Bildungskrise aufeinander. So ist die Lage heute.
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