
Nach der Pleite der Baufirma Imtech könnte sich die Eröffnung des BER weiter verzögern. Aber das ist nur eines der Probleme. Auch Baugenehmigung und Finanzierung des Neubaus könnten jetzt ins Wanken geraten.

Nach der Pleite der Baufirma Imtech könnte sich die Eröffnung des BER weiter verzögern. Aber das ist nur eines der Probleme. Auch Baugenehmigung und Finanzierung des Neubaus könnten jetzt ins Wanken geraten.

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld berichtet im Tagesspiegel-Interview über die Folgen der Imtech-Insolvenz. Erste Mitarbeiter haben die Baustelle verlassen. Eine Taskforce prüft, ob und wie der Eröffnungstermin 2017 gehalten werden kann.

Flughafenchef Karsten Mühlenfeld berichtet über die Folgen der Imtech-Insolvenz: Erste Mitarbeiter haben die Baustelle verlassen. Eine Taskforce prüft, ob und wie der Eröffnungstermin 2017 gehalten werden kann.

Imtech, eine wichtige Firma auf der Baustelle des Flughafens BER, ist insolvent. Schon heute sind laut dem Flughafenchef Arbeiter des Gebäudeausrüsters nicht auf der Baustelle erschienen.

Bürger legen Beschwerde in Brüssel gegen mögliche Milliardenhilfe ein. Es geht um 2,6 Milliarden Euro. Diese seien nicht mit EU-Recht vereinbar, heißt es. Und die Bauarbeiten liegen weiter hinter dem Plan.

Der Zeitplan für die 2017 geplante Eröffnung war ohnehin eng. Die Arbeiten auf der Baustellen hinken hinterher. Nun ist auch noch einer der wichtigsten Auftragnehmer auf der Baustelle pleite.
GEW-Chef Günter Fuchs sieht Personalnot und Bildungsminister Günter Baaske (SPD) Herausforderungen an den Schulen
Der BER ist noch lange nicht eröffnet und verdient plötzlich damit Geld – zumindest zwölf Millionen Euro. Denn die Haftpflichtversicherung für die früheren Chefs Rainer Schwarz und Manfred Körtgen hat gezahlt

Brandenburgs neuer Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke über die vermurkste Polizeireform, die Maskenmann-Affäre und seine Zeit bei der Volkspolizei.

Brandenburgs neuer Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke räumt Defizite durch Polizeireform ein. Nun fordert er Korrekturen bei der Stellenzahl und sucht deutlich Distanz zu seinem Vorgänger Arne Feuring

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Brandenburg vor der Kreisreform: Am und im Landtag gingen alle in Stellung. Wackelt die rot-rote Mehrheit?
30 Millionen Euro für Hangar-Umzug: Neue Planungspanne bringt Opposition in Rage

Am BER stehen Hangars von Lufthansa und Bombardier einer Rollbahn im Weg, müssen abgerissen werden und umziehen. Das kostet 30 Millionen Euro.
Für 30 Millionen werden Wartungshallen verlegt, die eine Rollbahn stören – das merkte man erst jetzt.
Potsdam - Nun sind es fünf „im Klub“, und damit gebe es jetzt ein „Pentagon“ für die Verbrecherjagd, sagte Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD), nur halb im Scherz. Der Anlass war ein ungewöhnlicher, wie schon die angereiste Prominenz illustrierte: Die Innenminister von fünf Bundesländern, nämlich Brandenburg, Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin haben am Montag in Potsdam den Vertrag über eine intensivere „Sicherheitskooperation“ ihrer Länder unterzeichnet, eine Art Ost-IMK, eine „kleine“ Innenministerkonferenz für den Osten der Bundesrepublik.

Die australische Investmentbank Macquarie will am künftigen Hauptstadtflughafen mit einsteigen - und nicht nur sie. Für private Kapitalanleger wird der BER immer attraktiver.
Eine australische Investmentbank will am neuen Hauptstadtflughafen in Schönefeld einsteigen – und nicht nur sie
Die Botschaft ist ihm wichtig, als neuer Chefaufseher am unvollendeten BER-Airport. „Wir wollen noch detaillierter, noch kurzfristiger informieren, was auf der Baustelle passiert, ob die Ankündigungen auch eingehalten werden“, sagte Berlins Regierender Michael Müller (SPD) am Freitagabend in Tegel auf seiner ersten Pressekonferenz als Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft.

Der Flughafen-Aufsichtsrat wählt den Regierenden Bürgermeister Michael Müller einstimmig zum neuen Chefaufseher. Mit einem "Sofortprogramm" soll nun Schönefeld-Alt ertüchtigt werden, um nach BER-Eröffnung genug Kapazitäten zu haben.

Es ist offiziell: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ist neuer Aufsichtsratschef des BER. Die gleichen Fehler wie Klaus Wowereit will er nicht machen - und delegiert erst mal.

Am heutigen Freitag soll Berlins Regierender Bürgermeister neuer Aufsichtsratschef werden. Brandenburgs Rechnungshof hält das immer noch für falsch. Künftig steht Müller unter verschärfter Beobachtung
Brandenburg - Nun beginnt wieder eine Berliner Führung am unvollendeten BER: Der Regierende Michael Müller (SPD) soll am heutigen Freitag zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) gewählt werden. Er tritt die Nachfolge des brandenburgischen Flughafenstaatssekretärs Rainer Bretschneider an, der seit einem Dreivierteljahr, seit dem Rückzug des langjährigen Chefaufsehers Klaus Wowereit, als Vize das Amt kommissarisch geführt hatte.

Eine Untersuchungskommission der Brandenburger Polizei soll nach den Ermittlungspannen im "Maskenmann"-Prozess interne Defizite aufdecken. Die Opposition ist skeptisch.
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