
Alexander Paynes grandios schlecht gelaunter Generationen-Clash „The Holdovers“ hat die Herzen der Oscar-Wähler erwärmt. Das ist auch Hauptdarsteller Paul Giamatti zu verdanken.

Alexander Paynes grandios schlecht gelaunter Generationen-Clash „The Holdovers“ hat die Herzen der Oscar-Wähler erwärmt. Das ist auch Hauptdarsteller Paul Giamatti zu verdanken.

Diese Woche gibt es Oscar-Nominierte, einen verspäteten Weihnachtsfilm und Pinguine. Wer Angst hat, dass es zu winterlich wird: Keine Angst, im Kino ist genug für alle da.

Mit Nominierungen für die Schauspielerin sowie die Regisseure Wim Wenders und İlker Çatak schneidet das deutsche Kino im Jahr nach „Im Westen nichts Neues“ wieder erfreulich gut ab. Aber die Oscar-Reformen zeigen auch an anderer Stelle Wirkung.

Das Filmhaus am Potsdamer Platz ist Geschichte, der Neubau wird auf etwa zehn Jahre geschätzt. Der Hauptmieter Deutsche Kinemathek hat bis dahin eine neue Heimat gefunden.

Andreas Dresen und Matthias Glasner im Wettbewerb und Hoffnung auf die Neugier des Publikums. Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek haben zum letzten Mal ihr Programm vorgestellt. Anlass zu Wehmut?

Geschichte einer Radikalisierung: Der Dokumentarfilm-Hybrid „Olfas Töchter“ rekonstruiert die Geschichte zwei junger Tunesierinnen, die sich dem IS anschlossen. Ein Familiendrama.

Emma Stone als wiederbelebte Kreatur schlägt ein wie eine Bombe. Schrill, sexy und bunt wird es auch auf anderen Kinoleinwänden.

Mit der Frankenstein-Figur Bella Baxter schenkt der Venedig-Gewinner „Poor Things“ dem Kino eines der eigensinnigsten und schönsten Monster. Die perfekte Rolle für Emma Stone.

Die lang erwartete vierte Staffel von „True Detective“ hält sich an die bewährte Formel aus Crime und Mystery, stellt das Konzept aber auf den Kopf. Das hat nicht zuletzt mit Jodie Foster zu tun.

Was ist aus dem musikalischen Wunderkind Jenny von Loeben geworden? 15 Jahre nach „Vier Minuten“ versuchen Regisseur Chris Kraus und Hannah Herzsprung an ihren Erfolg anzuknüpfen.

Mit seinem visuell eindrucksvollen Mystery-Film „Mami Wata“ verbindet der nigerianische Regisseur CJ Obasi westafrikanische Folklore und Genrekino. Eine Entdeckung.

Ein Sequel ohne Sequel-Charakter und ein Imker wird Geheimagent. Was ist da los!? Die neue Kinowoche wirft viele Fragen auf, gibt aber auch einige Antworten.

In „Zero Fucks Given“ flüchtet sich eine junge Frau in einen Job für eine Billigfluglinie. Adèle Exarchopoulos verkörpert die Melancholie der Marktwirtschaft furchtlos.

Das Festival des US-Independentfilms, „Unknown Pleasures“ versammelt Mentalitätsbilder des jungen Amerikas. Und die Dokumentarlegende Frederick Wiseman blickt nach Frankreich.

Justine Triets preisgekröntes Gerichtsdrama „Anatomie eines Falls“ ist bei unseren Kritikerinnen der Film des Jahres. Mit Celine Song, Alice Diop und Molly Manning Walker haben es aber auch drei Debütantinnen in die Bestenliste geschafft.

Feministisch wie „Barbie“, größenwahnsinnig wie „Oppenheimer“. Die Science-Fiction-Mockumentary „Lola“ über eine Zeitmaschine, die den Lauf der Welt verändert, ist ein seltenes Kino-Kleinod.

Die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen den Filmstar werden immer lauter. Jetzt haben über fünfzig Prominente das „französische Kulturgut“ in Schutz genommen. Ein Kulturkampf ist entbrannt.

Auch zwischen den Jahren braucht es Kino. Die Gans will verdaut werden und das geht am besten im Sitzen – warum nicht im Kinosessel?

Oscar-Preisträgerin Emerald Fennell hat mit „Saltburn“ eine britische Gesellschaftssatire für die GenZ gedreht. Im Netz ist der Film schon ein virales Phänomen.

In seiner Heimat gilt Depardieu als geniale Rampensau, bei der man gerne ein Auge zudrückt. Doch nun muss er sich im Oktober vor Gericht wegen Vergewaltigung verantworten. Ist die Schonzeit vorbei?

Zwischen klassischem Film Noir und queerem Hollywood-Melodram: In „Eileen“ entwickelt eine ungleiche Freundschaft eine gewaltsame Dynamik.

Wer am dritten Advent genug von Lichtern auf dem Weihnachtsmarkt hat, kann auf die Lichter der Leinwand schauen. Wir wissen, welche Filmstarts sich diese Woche lohnen.

Mit Tricia Tuttle bekommt die Berlinale eine internationale Lösung für ihr Leitungsproblem. Dem Festival und der Stadt könnte diese Entscheidung sehr gut tun.

Ein Blackout erfasst Amerika. In dem Mystery-Thriller „Leave the World Behind“ wappnen sich zwei Familien für den Ernstfall. Oder ist es doch nur Satire?
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