
Berlin hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Auf den Straßen staute es sich, ein Senator schmiss hin und ein Mobbing-Fall wurde zum Politikum. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse.

Daniel Böldt berichtet für den Tagesspiegel über die Berliner Landespolitik. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich mit den Themen Bauen und Wohnen sowie Finanzpolitik. Er hat Politik und Soziologie in Potsdam studiert und anschließend eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule absolviert.

Berlin hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Auf den Straßen staute es sich, ein Senator schmiss hin und ein Mobbing-Fall wurde zum Politikum. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse.

Fast alle Landesverbände konnten 2025 Mitglieder hinzugewinnen. An der Spitze des Rankings zeichnet sich ein historischer Wechsel ab.

Im kommenden Jahr müssen große Konzerne erstmals eine Mindeststeuer von 15 Prozent auf alle Gewinne abführen. Berlin könnte 2026 dadurch rund 30 Millionen Euro einnehmen.

Die Silhouette des Alexanderplatzes veränderte sich in den vergangenen Monaten rasant. Wir geben einen Überblick darüber, was aktuell gebaut und was noch geplant ist.

Kostentreiber des neuen Doppelhaushalts sind unter anderem Personalausgaben und Sozialleistungen. Die Opposition spricht von Planlosigkeit – die Debatte gerät zum Wahlkampfauftakt.

Die Sozialausgaben in Berlin „explodieren“, sagt Finanzsenator Stefan Evers. Im Interview spricht er über die Folgen für den Landeshaushalt und was sich in Deutschlands Sozialsystem ändern muss.

CDU und SPD hatten sich im Koalitionsvertrag darauf verständigt, ein Vergesellschaftungsrahmengesetz auszuarbeiten. Nun legen sie einen Entwurf vor. Das Gesetz soll noch vor der Wahl 2026 verabschiedet werden.

Am Donnerstag wollen CDU und SPD den Haushalt für die Jahre 2026 und 2027 verabschieden. Viele zunächst geplante Kürzungen wurden wieder einkassiert. Dennoch gibt es Kritik an den Plänen.

Nach Jahren des Stillstands könnte es an der Baustelle des „Alexander-Towers“ bald weitergehen. Der Zeitdruck ist hoch, weil Ende 2026 die Baugenehmigung ausläuft.

Die Mieten in Berlin steigen rasant – auch, weil sich Vermieter nicht immer an Gesetze halten. Nun sollen die Bezirke 4,5 Millionen Euro zusätzlich für den Kampf gegen zu hohe Mieten bekommen.

Wegner forderte „schnell“ eine angemessene Erhöhung. Dazu kommt es nun nicht. Für Wegner ist das auch eine Erinnerung, dass sein vergleichsweise liberaler Kurs nicht in der ganzen Berliner CDU gut ankommt.

Zwischen 2008 und 2020 haben zahlreiche Berliner Beamte zu wenig Geld bekommen. Die Rechtsanwältin Katharina Sponholz spricht über Gleichbehandlung, lange Verfahren und ob auch die Pension betroffen ist.

Immer wieder Spannungen und Sticheleien: Friedrich Merz und Kai Wegner sind nicht als beste Parteifreunde bekannt. Beim Antrittsbesuch des Kanzlers im Roten Rathaus gab es Selleriepüree und überraschend warme Worte.

Die Angebotsmieten in Berlin steigen seit Jahren rasant an. Laut Mieterbund verstoßen zahlreiche Vermieter dabei gegen die Mietpreisbremse.

Die neuen Vorgaben für die Planung und Umsetzung von Hochhäusern lösen ein gemischtes Echo aus. Insbesondere die neuen Möglichkeiten für Wohnhochhäuser sind umstritten.

Die neue Grundsteuer basiert auf einer marktüblichen Verwertungslogik von Flächen. Für Clubs oder Gewerbe in deutschen Großstädten wird das zur Gefahr. Berlins Politik sucht eine Lösung.

Eine Woche nach dem Rückzug von Martin Hikel und Nicola Böcker-Giannini sortiert sich die SPD neu. Bettina König soll gemeinsam mit Steffen Krach Landesvorsitzende werden, beschloss der Landesvorstand.

Ein Tisch, ein Bett, ein Preis von bis zu 40 €/m². Möblierte Wohnungen sind teuer. Sind sie Teil der Lösung oder Teil des Problems? Ein Streitgespräch zwischen einem Plattformbetreiber und dem Berliner Mieterverein.

Die Ansage des Regierenden Bürgermeisters war deutlich: Berlin wird sich auf die Olympia-Bewerbung konzentrieren. Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey will das nicht akzeptieren.

Ob Ausschreibung und Vergabe der Teilnetze Nord-Süd und Stadtbahn rechtens waren, prüft aktuell die Vergabekammer. Für das Land entstehen dadurch weitere Zusatzkosten.

Wolter holte auf der Kreisdelegiertenversammlung 80,2 Prozent der Stimmen – und damit deutlich mehr als Hikel vor drei Wochen.

Schlechte Tage für die SPD, gute Tage für Saleh. Mehrere seiner parteiinternen Kritiker scheitern bei Wahlen. Wie viel Einfluss Saleh in Zukunft haben wird, liegt auch an Spitzenkandidat Steffen Krach.

Noch in diesem Jahr wollen CDU und SPD einen Entwurf für ein Vergesellschaftungsrahmengesetz ins Parlament einbringen. Ein Gutachten hält das Vorhaben für rechtlich jedoch nicht umsetzbar.

Schwere Zeiten für die Liberalen: 2023 flog die FDP aus dem Abgeordnetenhaus, 2024 aus dem Bundestag. Nun hat sich der Landesverband auf einen Spitzenkandidaten für die Berlin-Wahl 2026 verständigt.
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