
Singles sind hübsch und ein wichtiges Playlisten-Futter. Doch nur wer Alben veröffentlicht, wird künstlerisch ernst genommen und kann auf Tour gehen.

Singles sind hübsch und ein wichtiges Playlisten-Futter. Doch nur wer Alben veröffentlicht, wird künstlerisch ernst genommen und kann auf Tour gehen.

Die Berliner Multiinstrumentalistin Charlotte Brandi hat ihr Album „An den Alptraum“ ohne männliche Beteiligung aufgenommen. Ein Gespräch über die Gründe, Deutsch als Singsprache und Kinderfreiheit.

Der neue Kommissar beim Bremer „Tatort“ ist schwul, was bei seinem Debüt nur sehr beiläufig thematisiert wurde. Das darf sich gern noch ändern.

Auf seinem dritten Album „Am Wahn“ erforscht der Berliner Musiker Tristan Brusch die dunklen Seiten von Beziehungen, wobei ihm eine betörende Chanson-Pop-Mischung gelingt.

Mit Cora E., den Stieber Twins und Advanced Chemistry hat die Stadt einige Pionier*innen des Genres hervorgebracht. Dass die Unesco das anerkennt, ist eine feine Sache.

Die Berliner Sängerin Malonda verbindet auf ihrem Debütalbum „Mein Herz ist ein dunkler Kontinent“ chansonhaften Gesang mit Elektropop, Humor und Politik. Ein Treffen.

Im Essayband „Power Bottom“ erforscht Eva Tepest die Verbindungen von sexueller Identität und gesellschaftlichen Normen. Ein Gespräch über Fantasien, Queerness als Metapher und Tennis als lesbischer Sport.

Dass die versprochene Abschaffung des „Transsexuellengesetzes“ weiter auf sich warten lässt, schmerzt die queere Community jeden Tag – und am 8. März besonders.

Wegen Streitigkeiten mit ihrem einstigen Laben waren die klassischen Alben von De La Soul lange nicht bei Online-Portalen zu finden. Ein Grund zur Freude.

Der Angriff auf das Schwule Museum in Berlin soll die queere Community einschüchtern. Das nicht zuzulassen, ist nicht allein ihre Aufgabe.

Auf der letzten Deutschland-Station ihrer „Special“-Tournee unterhielt die US-Musikerin Lizzo die Menge mit einem gut gelaunten Pop-Spektakel. Inklusive Rammstein-Cover.

Es war die queerste Berlinale aller Zeiten – keine leichte Aufgabe für die Teddy Jury. Sie hat sie bravourös gelöst. So lief die Gala in der Volksbühne.

Bisher gibt es beim Molodist Filmfestival die LGBTIQ-Reihe „Sunny Bunny“ – im Sommer soll sie unabhängig werden. Ein Gespräch Bohdan Zhuk vom Orga-Team.

Estibaliz Urresola Solaguren erzählt in ihrem Spielfilmdebüt „20.000 Species of Bees“ von einem Kind, das seine wahre Genderidentität leben will. Das Familiendrama läuft im Wettbewerb.

Kate Bush, Rihanna, Frank Ocean – einige Stars nähren ihren Mythos durch Abwesenheit und machen ihre Fans zu Orakeln.

Ein trans Kind im Wettbewerb, ein Philosophie-Star bei Encounters, eine Lesbe in den Serien und viele LGBT-Figuren im Panorama. Ein Überblick über die queeren Berlinale-Filme.

Schnell und pointiert erzählt Dino Pešut in „Daddy Issues“ von einem jungen Schwulen aus der Arbeiterklasse, der sich mit seiner Familiengeschichte auseinandersetzen muss.

Die 35 Spiel- und Dokumentarfilme der Panorama-Sektion erzählen von widerständigen Frauen, vergessenen Konflikten und schwuler Selbstfindung. Mit Stars wie Franz Rogowski, Sandra Hüller und Ben Whishaw.

Die Jury von Radio eins und Tagesspiegel vergibt den Soundcheck Award für das beste Album des Jahres an „No Thank You“ von Little Simz.

Am Sonntag werden in Los Angeles die Grammys verliehen. Mit neun Nominierungen ist Beyoncé die Favoritin. Harry Styles, Adele und Kendrick Lamar konkurrieren mit ihr.

Zum Black History Month ein Gespräch mit dem Berliner Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss über TV-Serien mit rein weißer Besetzung, Rassismus in der Wendezeit und seine Diversity-Initiative.

Erstmals wird im Bundestag der NS-Opfer gedacht, die homosexuell, bi oder trans waren. Das ist wichtig, doch es kommt viel zu spät.

Zwar gibt es inzwischen mehr queere, behinderte und nicht-weiße Figuren auf den Bildschirmen. Aber zurücklehnen darf sich die Branche nie.

Zu den Gründungsmitgliedern des so genannten Club 27 der Rockstartoten gehört Janis Joplin. Diese Woche wäre sie 80 Jahre alt geworden.
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