177 Millionen Euro will der Flughafenchef für den Ausbau des Nordpiers, der nötig wird, weil der Flughafen schon jetzt zu klein ist. Den Eröffnungstermin wird er nun auch erst Mitte des kommenden Jahres nennen. Und auch sonst gibt es weiteren Ärger.
Thorsten Metzner

Schwarz-Rot in Berlin schimpft lautstark über den BER. Ein Wort fällt gleich mehrfach: Insolvenz

Letzte Mahnung: Schwarz-Rot schimpft lautstark über den Flughafenneubau in Schönefeld. Ein Wort fällt gleich mehrfach: Insolvenz. Und die Wirtschaft fordert, ein Unternehmer solle Wowereits Posten übernehmen.

Für einen Manager als BER-Aufsichtsrat gibt es Lob. Doch Berlin und Brandenburg streiten sich weiter. In einem gibt es aber Einigkeit zwischen den Länderchefs.
Wenn man zwei Morgen hintereinander 15-Euro-Knöllchen von der Windschutzscheibe kratzt, spätestens dann ist der verdrängte Frust über Potsdams Stadtverwaltung im Allgemeinen und die hiesige Ordnungspolizei im Besonderen wieder omnipräsent. Und man ist mürbe genug, den vor Wochen abgelaufenen Anwohnerparkausweis nun doch mal schleunigst zu erneuern.

Für den Neuen im BER-Aufsichtsrat gibt es viel Lob. Die Debatte um Mehdorns Nachfolge irritiert dagegen

Beim Hauptstadtflughafen BER soll offenbar ein Neustart probiert werden. Ein Nachfolger für BER-Chef Hartmut Mehdorn wird bereits gesucht. Und auch der Aufsichtsrat wird neu besetzt.

Seit fast zwei Jahren hat er das Sagen am Flughafen BER. Hartmut Mehdorn hatte viel vor - und fuhr vieles in den Sand, wie die Debatten um Tegel, Sprint oder Nordpier zeigen.
Airport-Anwohner klagen erneut vor Gericht

Airport-Anwohner klagen erneut vor Gericht - ohne Erfolg.
Staatsgäste sollen zunächst in einem Interimsterminal in Schönefeld empfangen werden – BER-Chef Hartmut Mehdorn setzt sein Konzept durch. Auch der erste Schritt zur Erweiterung der Kapazität steht fest.

Er wurde einst geholt, um das Projekt BER aus der Krise zu führen. Nun muss Hartmut Mehdorn um seinen Job bangen. Er bekommt aber auch Zuspruch. So loben ihn Berliner Landespolitiker für seine kritischen Worte im Tagesspiegel am Sonntag.

Immer neue Terminverschiebungen und Planungspannen beim Bau des Hauptstadtflughafens BER geben Berlin der Lächerlichkeit preis. Wie rauskommen aus der Misere? Ein Interview mit den Flughafenchefs Hartmut Mehdorn und Jörg Marks.

Ex-Flughafenchef Rainer Schwarz wird im Untersuchungsausschuss ins Verhör genommen. Er droht, er wird flapsig – und keilt zurück

Noch ist unklar, wer neuer Aufsichtsratschef beim BER werden soll, aber Berlin hat schonmal klar gestellt, dass sie einen Brandenburger Staatssekretär auf dem Chefposten nicht akzeptieren werden.

Rainer Schwarz sagt zur Stunde vor dem BER-Untersuchungsausschuss aus, gibt sich aber alles andere als kooperationsbereit - und droht sogar unverhohlen. Unterdessen hat sich Bundesverkehrsminister Dobrindt zum Konflikt um das externe Controlling für den BER geäußert. Er zeigt sich von Hartmut Mehdorns Gepolter unbeeindruckt.
Die geplante neue Staatssekretärsstelle für Europa ruft im Finanzschuss die Opposition auf den Plan

Neues vom BER: Michael Müller will in den Aufsichtsrat - aber den Vorsitz soll ein Externer übernehmen. Brandenburg zieht seine Spitzenpolitiker aus dem Gremium zurück - und zwischen Hartmut Mehdorn und den Gesellschaftern gibt's neuen Streit.
Brandenburgs Landesrechnungshof präsentiert den Jahresbericht 2014. Schlendrian herrschte zum Beispiel bei der Musikakademie Rheinsberg und der Feuerwehrschule Eisenhüttenstadt. Ein Überblick

Noch mehr als eine Million Euro kostet die Trennung von Rainer Schwarz die Flughafengesellschaft. Das Gerichtsurteil zeigt aber vor allem, dass Klaus Wowereit früh wissen musste, was alles falsch läuft.
Aus der Urteilsbegründung im Fall des Ex-BER-Geschäftsführers Rainer Schwarz, die dem Tagesspiegel vorliegt, geht hervor: Der Aufsichtsrat und sein Chef Klaus Wowereit waren doch früher informiert über die Probleme auf der Baustelle als bislang zugegeben.

Die Sanierung der BER-Nordbahn verschiebt sich. Sind der Flughafen oder die Behörden schuld?

Die Sanierung der BER-Nordbahn muss verschoben werden. Damit drohen erneut erhebliche Mehrkosten. Sind der Flughafen oder die Behörden schuld?
Vor der Aufsichtsratssitzung am 12. Dezember häufen sich Rückschläge und die Kritik an Mehdorn wächst