
Erstmals kann ein deutscher Film den Hauptpreis gewinnen. Mit neun Nominierungen gehört Edward Bergers Westfront-Epos „Im Westen nichts Neues“ zu den Favoriten.

Erstmals kann ein deutscher Film den Hauptpreis gewinnen. Mit neun Nominierungen gehört Edward Bergers Westfront-Epos „Im Westen nichts Neues“ zu den Favoriten.

Fünf von 18 Filme im Wettbewerb kommen aus Deutschland. Ist das gut für das deutsche Kino – oder schlecht für die Berlinale?

Jens Meurer fängt in seinem verzweifelt-komischen Dokumentarfilm die Stimmung in seiner Wahlheimat ein – am Beispiel eines Varietés in einem britischen Seebad.

Das Regiedebüt des US-Komikers B.J. Novak veralbert Vorurteile über potenzielle Trump-Wähler. Seine Feelgood-Komödie kommt aber nicht ohne Klischees aus.

Arsenal-Kino und Berlinale-Forum. Ulrich und Erika Gregor haben dem politischen Arthouse-Film Foren und Aufmerksamkeit mit prägender Wirkung verschafft.

Cyril Schäublins lakonischer Film „Unruh“ beschreibt am Beispiel einer Uhrenmanufaktur die gesellschaftlichen Umbrüche zu Beginn der Industrialisierung.

In der schwarzen Komödie „The Banshees of Inisherin“ wird das Ende einer Männerfreundschaft zur Kriegserklärung. Colin Farrell spielt in Oscar-Form.

„Stars Wars“-Ableger, Kult-Comedys, Mystery-Dramen und Ausflüge in den Wilden Westen: Wir haben das Jahr noch einmal Revue passieren lassen. Das sind unsere Highlights.

Ein Abtreibungsdrama, ein Alien-Western, eine speiüble Kapitalismussatire und ein Dokumentarfilm über türkischen Pop in Deutschland haben uns begeistert.

Die Sugababes hatten 2000 den Hit „Overload“, danach wurden die Mitglieder nacheinander ausgetauscht. Jetzt ist das verlorene Album „The Lost Tapes“ aufgetaucht.

Das literarische Werk von Annie Ernaux beruht auf autobiografischen Erinnerungen. Der Dokumentarfilm „Die Super8 Jahre“ ergänzt ihre Romane nun um Familienbilder.

Der polnische Regieveteran Jerzy Skolimowski hat ein spätes Meisterwerk über einen störrischen Stehenbleiber und fügsamen Dulder gedreht.

Das Drama „I Wanna Dance with Somebody“ zeichnet den Aufstieg und frühen Tod von Whitney Houston nach. Zu greifen kriegt der Film nur den Popstar, nicht den Menschen.

Das Festival befindet sich nach der Pandemie im Umbruch, auch in der Wahl seiner neuer Partner. Das richtige Sponsoring wird dabei zur Imagefrage.

Charlotte Wells’ Sommerfilm „Aftersun“ über ein elfjähriges Mädchen und seinen Vater spürt Erinnerungsbildern nach. Ganz ohne Nostalgie.

Die Berlinale verkündet erste Programmpunkte, neue Kinos auf dem Stadtplan und die Rückkehr zu alter Größe.

Das Science-Fiction-Epos „Avatar: The Way of Water“ sieht wie ein spektakulärer Werbefilm für den Umweltschutz aus. Aber ist es auch die Zukunft des Kinos?

Mit „Triangle of Sadness“ von Ruben Östlund hat vielleicht nicht der beste, auf jeden Fall aber der wichtigste Film des Jahres gewonnen.

Will Smith wälzt seinen Starkörper im Schlamm und kämpft gegen einen Alligator. Das Sklavereidrama „Emancipation“ will allein mit Schauwerten überzeugen.

„Jeanne Dielman“ von Chantal Akerman belegt in der jüngsten Umfrage des Magazins „Sight and Sound“ den ersten Platz. Das sollte im Jahr 2022 nicht mehr überraschen.

Emily Atefs „Mehr denn je“ ist Krankheitsgeschichte über körperliche Selbstbestimmung. Vicky Krieps ist in der Hauptrolle still und entschlossen.

Maria Schraders „She Said“ über die MeToo-Enthüllung der „Times“ ist keine Pflichtübung, sondern genauso ein Zeugnis wie ein seriöses Journalismusdrama.

„She Said“ heißt Maria Schraders erste Hollywoodarbeit über die Enthüllung des Weinstein-Skandals. Kaum eine Frau sei nicht von MeToo betroffen – sie selbst eingeschlossen.
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