
Von Jean Cocteau bis Boris Lurie: Zur Venedig Biennale gibt es auch jenseits der Länderpavillons jede Menge zu entdecken. Wir nehmen Sie mit auf einen Streifzug.

Von Jean Cocteau bis Boris Lurie: Zur Venedig Biennale gibt es auch jenseits der Länderpavillons jede Menge zu entdecken. Wir nehmen Sie mit auf einen Streifzug.

Der Keramikkünstler Edmund de Waal stellt in der ehemaligen Tagesspiegel-Rotation aus. Der Kontrast seiner stillen Werke zum früheren Lärm des Orts könnte größer nicht sein.

Bei der Aufteilung Afrikas spielte Berlin eine gewichtige Rolle. Was ist von dieser Vergangenheit im Stadtbild heute noch zu sehen? Eine Spurensuche

Die Soziologin Zoé Samudzi nannte die deutsche Außenpolitik „genozidal“ und zog nach Kritik ihre Ausstellung über Kolonialismus und die DDR einen Tag vor der Eröffnung zurück. Vorfälle dieser Art häufen sich.

Der britische Malerdichter ist auf dem Kontinent noch zu entdecken. Mit seinen dramatischen Szenen und muskulösen Figuren schuf er ein eigenes Universum.

Raue Wände, reizvolle Kunst: Seit sechs Jahren präsentiert Stephanie Kloss im Plattenbau auf der Fischerinsel Ausstellungen, aktuell: Sabine Hornig und Tamuna Chabashvili.

Ihre Installationen, mit denen die Israelin die Zukunft vorwegnehmen will, lösen stets Verstörung aus. Auch bei der Biennale in Venedig sorgen Yael Bartanas filmische NS-Zitate im deutschen Pavillon für Irritation.

Das kleinste Landesmuseum Berlins bekommt als Erstes die besondere Anerkennung der deutschen Sektion des Kritikerverbands Aica. Ein Happy End für Direktorin Lisa Marei Schmidt.

In den Berliner Galerien sind viele Schauen nicht von langer Dauer. Wir sagen Ihnen, wo Sie im Juni noch hin sollten.

Sie waren die berühmtesten Performer der DDR und revoltierten in den 1980ern gegen den Staat. Eine Ausstellung im Kunstverein Ost erinnert an ihren Mut.

In Amsterdam war die Retrospektive ein großer Erfolg mit neuen Forschungsergebnissen. Die Berliner Gemäldegalerie wird außerdem Zeitgenossen des Malers zeigen.

Über Andy Warhols Homosexualität wurde im Kunstbetrieb geschwiegen, obwohl er sie nie geheim hielt. Jetzt zeigt die Neue Nationalgalerie, welche Spuren sie in seinem Werk hinterließ.

Norbert Bisky ist einer der wichtigsten Maler seiner Generation. Mit einem Plakat versucht er, Menschen dazu zu bewegen, an der Europawahl teilzunehmen. Von der verführerischen Ästhetik der AfD und der Farbe des Universums.

Claudia Roth, Hessens Kulturminister und Kassels Oberbürgermeister präsentieren zwar optimistisch die Reform. Den Argwohn nach der Krisen-Documenta räumen sie jedoch nicht aus.

Bei der ersten Kirchner-Restitution 2006 gab es noch Zoff. Nun vollzog sich die Rückgabe geräuschlos, und die Nachfahren belassen das Bild in Berlin.

Im beschaulichen Büdelsdorf findet jeden Sommer eine der größten Ausstellungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland statt. Ab 1. Juni feiert sie ihr 25-jähriges Bestehen.

Das Museum Rietberg in Zürich präsentiert mit „Mehr als Gold – Glanz und Weltbild im indigenen Kolumbien“ eine neue Sicht auf die Geschichte des Landes. Die Vorbereitungen dauerten mehr als sieben Jahre.

MoMA und Louvre gehören zum Pflichtprogramm. Aber weniger bekannte Museen warten oft mit noch größeren Überraschungen auf. Wir stellen Ihnen fünf davon vor.

Das Bildnis des britischen Monarchen löst bei seinem Volk wenig Begeisterung aus. Er selbst schien bei der Enthüllung ebenfalls überrascht über so viel Feuerrot.

Mit „J’accuse“ präsentiert der französisch-algerische Künstler eine fulminante Ausstellung. Darin kombiniert er zwei Installationen mit Collagen der Dadaistin Hannah Höch.

Die Aufsichtsgremien der Documenta haben sich entschieden: Der Verhaltenskodex gilt nur für die Veranstalter. Bis Jahresende soll das Findungsteam für die künstlerische Leitung stehen.

Der Investor und Sammler hat sich mit seiner Stiftung Berggruen Arts & Culture in Venedig niedergelassen, um die Stadt mit zeitgenössischen Werken zu beleben. Ein Gespräch über Perspektivenwechsel und Antisemitismus in der Kunst.

Oft hat er intime Momente abgelichtet – doch wo liegen für ihn die Grenzen? Der weltbekannte Künstler über Haltung beim Fotografieren, Gewalt im Netz und die Nahost-Debatten im Kulturbetrieb.

Bislang galten Amedeo Modiglianis Akte als voyeuristisch. Die Potsdamer Ausstellung räumt mit diesem Klischee auf und entdeckt seine starken Porträts neu.
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