
Nahe dem S-Bahnhof Neukölln soll anstelle einer Kfz-Werkstatt ein Neubau mit ausschließlich geförderten Wohnungen entstehen. Baustart ist Anfang 2026.

Madlen Haarbach arbeitet als Reporterin im Berlin-Ressort. Sie hat Sozialwissenschaften in Berlin und Bogotá studiert und ist seit 2017 beim Tagesspiegel. Sie schreibt unter anderem über Soziales, Extremismus, Stadtentwicklung und für den Bezirke-Newsletter Neukölln.

Nahe dem S-Bahnhof Neukölln soll anstelle einer Kfz-Werkstatt ein Neubau mit ausschließlich geförderten Wohnungen entstehen. Baustart ist Anfang 2026.

In Berlin nehmen Gewalttaten gegen Frauen weiter zu. Viele schweigen aus Angst oder Traumatisierung. Vier Betroffene erzählen, wie sie sich aus der Gewalt herausgekämpft haben.

An Feiertagen steigt die häusliche Gewalt. Eine Berliner Expertin erklärt, warum Nähe gefährlich werden kann – und was Nachbarinnen und Angehörige tun können, um zu helfen.

Bis Dezember 2025 meldeten sich zehn Prozent weniger Berliner Beschäftigte krank als 2024. Das ist nicht zwangsläufig ein gutes Zeichen. Die Grippewelle rollt erst langsam an.

Ex-IHK-Chef Daniel-Jan Girl hat die Markenrechte des Charlottenburger Feinkostladens Rogacki erworben. Jetzt berichtet er über seine Pläne – und verrät das Kartoffelsalat-Rezept des Geschäfts.

Seit 1999 gibt es das Kunsthaus in der Neuköllner Hobrechtstraße. Nach Monaten des Bangens wurde nun ein Mietvertrag für die kommenden Jahre unterzeichnet.

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen 60-jährigen AfD-Bundestagsabgeordneten erhoben. Ihm wird das Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen vorgeworfen.

Einbahnstraßen, Poller und verkehrsberuhigte Bereiche sollen künftig dafür sorgen, dass weniger Autos durch das Viertel fahren. Was geplant ist – und wann es losgeht.

Immer wieder wird das queere Café „Das Hoven“ im Reuterkiez angegriffen. Jetzt hinterließen Unbekannte eine mutmaßlich schwulenfeindliche Schmiererei – die Rätsel aufgibt.

In Berlin wird immer mehr versucht, die Schwächsten aus dem Stadtbild verschwinden lassen. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Sauberkeit darf nicht zulasten derjenigen gehen, die ohnehin nichts haben.

Der beliebte Neuköllner Club wurde von US-amerikanischen Evangelikalen gegründet. Gewinne würden in die Missionierungsarbeit fließen, sagte der Gründer einst. Was ist da heute noch dran?

Im Februar 2005 wurde Hatun Sürücü in Berlin von ihrem jüngeren Bruder erschossen. Jetzt spricht ihr Sohn über den Mord an seiner Mutter, den Schmerz und das Leben danach.

Anfang 2024 räumte die Polizei das Anwesen der deutsch-arabischen Großfamilie. Seither steht das Haus leer. Nun gibt es einen Plan, wie das Areal wieder belebt werden kann.

Rechtsextremisten und Neonazis wollen am Samstag durch Berlin marschieren – angeblich, um vor Trickbetrug zu warnen. Hinter dem Aufruf verbirgt sich ein rassistisches Narrativ.

Nirgends in Berlin sind so viele junge Menschen von Armut betroffen wie in Neukölln. Der neue Bericht nennt Zahlen und Lösungsansätze. Er warnt aber auch vor Rassismus und Diskriminierung.

Frauen und Kinder werden zunehmend Opfer häuslicher Gewalt, doch die Zahl an Schutzplätzen in Frauenhäusern für sie steigt nur langsam. Eine Bewohnerin und eine Sozialarbeiterin erzählen.

Hudhaifa Al-Mashhadani kritisiert Islamisten und organisiert Treffen zwischen arabischen und israelischen Jugendlichen. Jetzt wird er selbst massiv bedroht – und erwägt, die Schule zu schließen.

Nachdem Martin Hikel unerwartet nicht erneut als Bezirksbürgermeister kandidiert, hat die SPD am Donnerstag die bisherige Bildungsstadträtin nominiert. Damit bleibt der Kreisverband einer Tradition treu.

Neukölln hat erneut das Vorkaufsrecht gezogen: In dem Haus in der Jansastraße 12 hatte der Vorbesitzer teils nur Matratzen statt Wohnungen vermietet. Der Fall könnte Vorbildcharakter haben.

Nach monatelangen Protesten hat die katholische Kirche ein Wohnhaus meistbietend verkauft. Ein Angebot der Bewohner schlug das Bistum aus. Der Baustadtrat kritisiert die Kirche scharf.

15 Jahre lang berichtete ein Team Ehrenamtlicher engagiert über Bezirkspolitik, Kultur und Kuriositäten in Neukölln. Nun erschien die letzte Ausgabe der Bezirkszeitung.

In einem Haus in Neukölln werden Wohnungen nicht mehr zum dauerhaften Wohnen vermietet, sondern gewerblich genutzt. Der Stadtrat sieht ein „fatales Signal“, sollte der Senat nicht aktiv werden.

Ende 2024 musste das Oyoun aus der früheren Werkstatt der Kulturen ausziehen. Ein Verein will hier einen Ort für Tanz und junge Menschen schaffen. Doch die Finanzierung ist weiter ungewiss.

Kaffee gilt häufig als Indikator für die Gentrifizierung. Während sonst hohe Preise für Proteste sorgen, ist es nun ausgerechnet ein günstiges Angebot. Woran liegt das? Eine Annäherung.
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