UPDATE. Der TV-Moderator hatte schon einmal ein mittleres Erdbeben in der Politik seiner Heimatstadt verursacht. Nach seiner Kritik am Umgang mit Bauherren und -investoren greift er nun erneut die Stadt wegen Grundstücksverkäufen an den Investor Semmelhaack an. Und erhebt Vorwürfe gegen den Oberbürgermeister
Jauch mischt sich wieder ein in Potsdam. Und dieses Mal geht es nicht um vermeintlich „weiche“ Vorwürfe, um Willkür und irrsinnige Forderungen von Denkmalpflegern mit Hang zur Schikane.
Günther Jauch wirft dem Potsdamer Oberbürgermeister Jakobs in der Immobilienaffäre undurchsichtiges Handeln vor. Auf eine Antwort auf seinen Brief wartet er noch.
Die offizielle Potsdamer Gedenkkultur ist immer eine Debatte wert. So auch jetzt wieder, wenn es um die Erinnerung an die Spanienkämpfer der Internationalen Brigaden geht.
Stadt beförderte mit dem Waldverkauf schon Anfang 2009 die umstrittenen Pläne für den „Drewitz-Park“. Inzwischen gibt es vier neue Varianten für die Entwicklung des Kirchsteigfelds
Die vom Stadtparlament eingesetzte Transparenzkommission, die neue Strukturen bei kommunalen Unternehmen und deren Sponsoring erarbeiten soll, wird ihre letzten zwei bis drei Sitzungen öffentlich absolvieren. Damit hat sich die Kommission dem Willen der Stadtverordneten gefügt.
Nach Geheimsponsoring und Spitzeleien bei den Stadtwerken steuert das Potsdamer Rathaus möglicherweise auf die nächste Affäre zu: Die Stadt muss sich mit Vorwürfen über Wohnungsverkäufe unter Wert auseinandersetzen.
Unternehmen ignorierte bei Verkauf städtischer Immobilien im Wert von 30 Millionen Euro die EU-Regeln, weil für kommunale Unternehmen angeblich keine gesetzlich geregelte Ausschreibungspflicht gelte.
Die Schwanenallee-Anrainer kündigen eine Klage gegen die Baugenehmigungen an. Investor Michael Linckersdorff sieht „Versuch einer schlechten Verliererin“ gescheitert.
Potsdam habe sein „Tafelsilber“ nicht unter Wert verscherbelt, alles sei geprüft worden und korrekt gelaufen – das war die Botschaft von Jann Jakobs (SPD). Der Oberbürgermeister nahm am Mittwoch wie angekündigt vor dem Stadtparlament Stellung zu Enthüllungen von „Stern Online“ zu Unregelmäßigkeiten bei der Privatisierung von Gewoba-Wohnungen im Jahr 2000.
UPDATE. Der umstrittene Verkauf von städtischen Wohnungen im Jahr 2000 unter dem damaligen Oberbürgermeister und heutigen Regierungschef Matthias Platzeck könnte wegen schwerer Verstöße den Landtag beschäftigen
Dem Potsdamer Rathaus drohen nach der Stadtwerke–Affäre um die Bespitzelung von kommunalen Firmenchefs neue Enthüllungen. Die städtische Firma Pro Potsdam reagierte am Montag auf laufende Recherchen des Magazins „Stern“ und bestritt, dass es im Jahr 2000 beim Verkauf von rund 1000 Gewoba-Wohnungen Ungereimtheiten gab.