
Das Ruhrgebiet glänzt bei der Manifesta, Paula Modersohn-Becker entdeckt einen Norweger und furiose Performancekunst von Marina Abramović in Berlin.

Lena Schneider ist Redakteurin im Kulturressort. Sie hat Englische Literatur in Edinburgh studiert, war Redakteurin bei einer Fachzeitschrift für Theater in Berlin und lebte als freie Autorin in Paris. Sie schreibt über Theater, Tanz, Literatur und Bildende Kunst.

Das Ruhrgebiet glänzt bei der Manifesta, Paula Modersohn-Becker entdeckt einen Norweger und furiose Performancekunst von Marina Abramović in Berlin.

Die Ausstellung „Platz für Neues? Visionen für den Alten Markt 1945–2025“ soll historische Ansichten von Potsdams Mitte versammeln. Bevor das geschehen kann, müssen einige restauriert werden.

Wie man am besten über den Osten schreibt, warum dem Nikolaisaal die gute Laune nicht ausgeht, wo Christa Wolf weiterlebt: Das Jahr war reich an Lektionen, die hoffen lassen.

In der Zeit des Umbruchs etablierte Ute Samtleben eine private Galerie in der Brandenburger Straße. Sie wurde Sozialstation für Künstler, Begegnungsort - und eine Schule des Sehens.

25 Jahre nach seiner Gründung erwirtschaftete der Konzertsaal mehr denn je – bei etwa gleichbleibender Auslastung. Der Grund sind höhere Ticketpreise.

Nach der Jüdischen Gemeinde Potsdam und Brandenburgs Antisemitismusbeauftragtem hat sich die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden zu Wort gemeldet. Oberbürgermeisterin Noosha Aubel will vermitteln.

In der Debatte um die Ausstellung „Comune“ zieht Brandenburgs Antisemitismusbeauftragter eine positive Zwischenbilanz. Kritik gibt es weiterhin von der Jüdischen Gemeinde.

Als letzte Inszenierung des Jahres holt Sebastian Hartmann „Serotonin“ auf die Potsdamer Bühne, im Alleingang gespielt von Guido Lambrecht. Das Theater warnt vor existenziellen Begegnungen.

Potsdam sollte bis Mai 2026 einen städtischen Gedenkort zur Bücherverbrennung erhalten. Daraus wird wohl nichts. Für die Gestaltung hatte es nur einen Vorschlag gegeben.

Sähen Sie Potsdam gern in Pastell, Aquarell, Fotografie, historischen Bildern, gebauten Boxen, lyrisch kommentiert – oder gar nicht? In den lokalen Kunstkalendern 2026 ist alles zu finden.

Erst geht es um Licht, danach steht das Jahr am Stadtmuseum im Zeichen jüngerer Geschichte: In den Fokus rücken der Alte Markt nach 1945 und die Neunziger Jahre.

Die Schauspielerin prägte nicht nur Film und Theater der DDR, sondern brachte auch die Großdemonstration am 4. November 1989 mit auf den Weg. Jetzt wird sie 85. Wie blickt sie zurück?

Der Chef des Fluxus-Museums weist Antisemitismusvorwürfe zur Ausstellung „Comune“ strikt zurück – macht aber ein Zugeständnis. Seinen Kritikern wirft er einen fragwürdigen Umgang mit Kunst vor.

Zum zweiten Mal wurden durch die Stadt Projekte in Potsdam gewürdigt, die sich um Teilhabe, inklusives Miteinander und Barrierefreiheit verdient gemacht haben.

Am ersten Adventswochenende musste man nicht in die Potsdamer Innenstadt gehen, um sich von Weihnachtsstimmung verzaubern zu lassen. Die Stadt glänzte von Babelsberg bis Bornim.

Was, wenn der einzige Freund stirbt? „Aschewolken“ von Lisa Wentz zeigt in der Reithalle des Hans Otto Theaters den unbeholfenen, lebensnotwendigen Versuch, Unfassliches in Sprache zu fassen.

Das Potsdamer Kunsthaus will 2026 seinen Innen- und Außenbereich am Brauhausberg mit einem partizipativen Projekt bespielen. Und es gibt erstmals den inhaltlichen Brückenschlag zum Barberini.

Das Brandenburg Museum schaut nicht nur auf die Brüche im Wendejahr, sondern erstmals auch auf lange Linien seit den 1980er-Jahren. Entstanden ist ein erstaunliches Panorama.

Der Oboist leitet das Hausorchester des Nikolaisaals erst seit dieser Saison. Kulturministerin Schüle und das Orchester bezeichnen die Besetzung als Glücksfall.

Von Bornstedt bis zum Schlaatz: Die Ausstellung „Auf die Plätze!“ zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler aus Potsdam die Stadt sehen. Auch Kritik sparen sie nicht aus.

Das Theater lässt eine militante Klimaaktivistin und eine DDR-Bürgerrechtlerin auf einem Podium über gangbare Formen von Protest diskutieren.

Wie tickt Brandenburg? Das Buch „Welten verbinden“ scheut sich nicht vor harten Antworten. Die gute Nachricht jedoch: Sie ergeben großartige Literatur.

Vor fünf Jahren wurde beschlossen, dass Potsdam einen städtischen Gedenkort für die Bücherverbrennung 1933 bekommen soll. Der Prozess war endlich angelaufen. Nun stagniert er erneut.

2027 feiert das Potsdamer Museum Barberini sein zehnjähriges Bestehen. Dafür nimmt es nicht nur die Kunst, sondern auch deren einstige Unterstützer in den Blick.
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