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Tagesspiegel Plus
Vom stockenden, schmerzlichen Weg aus der Stille: Das Theaterstück „Aschewolken“ erzählt Jugendlichen in Potsdam von Trauer und Tod
Was, wenn der einzige Freund stirbt? „Aschewolken“ von Lisa Wentz zeigt in der Reithalle des Hans Otto Theaters den unbeholfenen, lebensnotwendigen Versuch, Unfassliches in Sprache zu fassen.
Von Lena Schneider
Stand:
Am Anfang geht ein Raunen durch Reihe drei. Da sitzt Laura (Luise von Stein) allein auf der Bühne und fragt jemanden, der nicht da ist: „Bist du wach?“ Erzählt diesem Jemand von etwas, das heutige Kids, die etwas auf ihre coole Fassade halten, als hochnotpeinlich empfinden dürften: von der Superheldenkraft, die sie gerne hätte. Unter Wasser atmen.
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