
© Andreas Klaer PNN/Andreas Klaer
Potsdamer Inklusionspreis: Projekt der Bürgerstiftung ausgezeichnet
Zum zweiten Mal wurden durch die Stadt Projekte in Potsdam gewürdigt, die sich um Teilhabe, inklusives Miteinander und Barrierefreiheit verdient gemacht haben.
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Am Samstag ist zum zweiten Mal der Inklusionspreis der Stadt Potsdam verliehen worden. Den ersten Preis erhielt die Potsdamer Bürgerstiftung für das Projekt „BarriereBusters“, das sich seit 2024 für Barrierefreiheit einsetzt. Das Projekt setze konsequent auf die Stärkung der Betroffenenperspektive und arbeite nach dem Prinzip „Nicht ohne uns über uns“, teilte die Stadt mit.
Der zweite Platz ging an das Wortkarussell, den kreativen Schreibkreis im Haus der Begegnung in Potsdam-Waldstadt. Seit 1990 bietet der Kreis einen offenen, barrierefreien Raum für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft. Mit dem dritten Platz ausgezeichnet wurde der „Stammtisch Inklusion“, der seit rund 15 Jahren Menschen aus Selbstvertretung, Verwaltung, Politik, Vereinen, Unternehmen und der Nachbarschaft in monatlichen Treffen miteinander vernetzt.
Zusätzlich wurde ein Sonderpreis an das Akzeptanzfestival vergeben, das 2025 mehr als 12.000 Besuchende erreichte. Der Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert. Bewertet werden die Beiträge von einer unabhängigen Jury. 2025 lautete das Preis-Motto „Heute ausgezeichnet – morgen selbstverständlich!“. Insgesamt 15 Projekte und Initiativen hatten sich beworben.
„Die preisgekrönten Projekte zeigen, wie vielfältig Inklusion in Potsdam gelebt wird“, sagte Oberbürgermeisterin Noosha Aubel (parteilos), die den Hauptpreis übergab. „Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch Unterstützung und Nachahmung.“
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